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Erste konkrete Schritte stehen beim Wiederaufbau der Blieskasteler Schlossmauer an

Die zu einem Teil eingestürzte Schlossmauer in Blieskastel beschäftigt den Saarpfalz-Kreis und alle Beteiligten seit einigen Wochen – und wird dies auch noch lange tun. Ein Arbeitskreis innerhalb der Kreisverwaltung, den Landrat Clemens Lindemann direkt nach dem Einsturz einberufen hat, um das weitere Vorgehen konkret und umgehend anzugehen, tagt seither regelmäßig.

In den kommenden Tagen beginnt nun die Beseitigung des Bewuchses. „Dies ist deshalb so wichtig, weil wir nicht sicher sein können, ob nicht noch mehr lose Stellen an der Mauer sind“, beschreibt Baudezernent Dr. Gerhard Mörsch die aktuelle Situation. Bis Ende März werden die Pflanzen an der Mauer komplett zurückgeschnitten. Dann erfolgt ein Schadenskataster.

Parallel dazu sind die Vermessungen der Grundstücke entlang der Mauer schon in Auftrag gegeben. Das Katasteramt wird ebenfalls in den nächsten Tagen mit den Arbeiten beginnen. Schließlich gilt es, für alle Anlieger definitiv entscheiden zu können, wer „Mitbesitzer“ an der oberen Schlossmauer ist.

Bis Mai/Juni kann dann ein Sanierungskonzept für die gesamte Schlossmauer erstellt werden. „Hier ist es uns sehr wichtig, dass wir gemeinsam mit der Stadt Blieskastel ein Verfahren erarbeiten, das auch die Städtebauförderung integriert und letztlich ein Gesamtkonzept für den ganzen „Schlossberg“ heraus kommt. Dann könnte es nämlich möglich werden, dass auch die Anlieger bei der Sanierung ihrer „Anteile“ an den unterhalb liegenden Mauern des Schlossberges finanziell von dem Konzept profitieren“, betont der Landrat abschließend. Und weiter: „Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam mit Stadt und auch Land ein Konzept auf die Beine stellen, das baldigst greifen kann. Unseren Anteil werden wir auf jeden Fall zügig angehen.“

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