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Dienstag, 17. Oktober 2017 · klar  klar bei 10 ℃ · Neuer Kreisvorstand gewähltMalschule Rita Walle zieht umKirmes in St. Ingbert – Familientag

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Der Saarpfalz-Kreis entwickelt die ERS Rohrbach zügig weiter

Dabei geht es um den Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung zur Nutzung
durch die freiwillige Nachmittagsbetreuung und die Ganztagsklassen der
Schule, ebenso um die Sanierung der Sporthalle, die momentan für erste
wichtige Baumaßnahmen bereits gesperrt ist, als auch um den Abriss oder
die Umbaumöglichkeiten des ehemaligen Hallenbades. Ein Thema das in
Rohrbach durchaus Beachtung findet.

Erste Ergebnisse der Studie zeigen ein positives Bild, wie die Schule
baulich zukunftsfähig entwickelt werden kann. Bereits jetzt lässt sich
eindeutig zeigen, dass die ehemalige Hausmeisterwohnung für die
Nachmittagsbetreuung und die Ganztagsklassen mit relativ wenig Aufwand
optimal genutzt werden könne. Das Gebäude würde zusätzliche Betreuungs-
und Differenzierungsräume erhalten einschließlich einer modernen
Schülerbibliothek, in der auch am Nachmittag gearbeitet werden könne.

Vorteil dieses Umbaus wäre, dass die bisherigen Räume im Schulgebäude
sowie die dortige Cafeteria erhalten bleiben können und die zusätzlichen
Gruppen am Nachmittag und die beabsichtigten Funktionen im leer
stehenden Hausmeisterhaus Platz finden könnten.

„Mit rund 350.000 Euro könnten wir baulich schon viel für die
Verbesserung und die Erweiterung der Nachmittagsbetreuung erreichen“,
blickt Landrat Lindemann in die Zukunft der Schule, die in diesem Jahr
ihre Anmeldezahlen wegen des guten Nachmittagsangebotes bereits leicht
steigern konnte. Wie der Landrat weiter mitteilt, sollen im Haushalt
2011 bereits Mittel zum Umbau zur Verfügung gestellt werden und auch
schon erste Baumaßnahmen angegangen werden. In 2012 wolle man dann auch
die Fassade der ehemaligen Wohnung sanieren und an das übrige Gebäude
anpassen. Damit werde man sowohl das Ortsbild verschönern als auch die
Schule zusätzlich von außen attraktiver gestalten.

Neben der Nachmittagsbetreuung wird der Saarpfalz-Kreis sich auch dem
Erhalt der Sporthalle widmen. Hier laufen bereist erste Maßnahmen um die
Deckenstatik wieder ausreichend in den Griff zu bekommen. Die Halle wird
voraussichtlich nach den Osterferien wieder für den Sportbetrieb öffnen
können. Die Studie weist eindeutig die Sanierungsfähigkeit der Halle
nach, deren Grundbausubstanz in Ordnung sei. Nach der Wiederaufnahme des
Sportbetriebes plant die Kreisverwaltung angesichts der finanziellen
Belastungen erst in den kommenden Jahren weitere Sanierungsabschnitte an
der Halle und dem Dach der Umkleideräume.

Noch nicht ganz abgestimmt sei mit dem Kreistag der Umgang mit dem
alten Hallenbad. Sicher ist, dass das Gebäude als Hallenbad keinesfalls
mehr genutzt werden wird. Die noch laufende Studie berechnet einerseits
die Kosten für den Abriss des ehemaligen Hallenbades als auch
andererseits die Kosten für einen Umbau des Gebäudes hin zu einem großen
Mehrzweckraum für die Schule, der die alte, sanierungsbedürftige Aula
der Schule im ehemaligen Grundschulgebäude ersetzen soll. Mit dieser
Version der Nutzung des ehemaligen Hallenbades wäre das Gebäude zu
erhalten und sicherlich auch sinnvoll zu nutzen, so die Studie. Wie
diese angestrebte Nutzung und die dazu gehörenden tatsächlichen Kosten
sich genau verhalten, werde momentan noch untersucht. Es zeichne sich
aber eine finanziell machbare Lösung ab, die der Schule zusätzliche
Perspektiven für Gemeinschaftsveranstaltungen biete, berichtet die
Kreisverwaltung. Möglicherweise sei der Umbau des Gebäudes nur „leicht“
teurer als dessen Abriss.

Fotos:
Entwürfe für den Umbau zur Nachmittagsbetreuung inklusive
Schülerbibliothek.
Quelle: Planungsbüro Andreas Michaeli

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