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Blühende Landschaften: Ein Hochgenuss für Bienen, Schmetterlinge, Vögel und das eigene Wohlbefinden

Der Zweckverband „Saar-Blies-Gau / Auf der Lohe“ lädt in Zusammenarbeit mit dem Saarpfalz-Kreis und dem Verkehrsverein Mandelbachtal am Donnerstag, 24. März 2011 um 19 Uhr, hierzu ins Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld nach Wittersheim ein. Referenten sind der als „Bienenvater“ bekannte Hans-Werner Krick aus St. Ingbert und Horst Reichert. Der ungefähr 90minütige Vortrag mit Bildern ist kostenfrei.

Wer möchte nicht in einer Landschaft voller Blumen und Blütenduft leben, sich am Anblick einer blühenden Sommerwiese erfreuen? Aber: die Landschaft wird stärker denn je landwirtschaftlich genutzt. Brachflächen und blühende Feldraine werden zu intensiv genutzten Wirtschaftsräumen. Selbst die Gärten werden immer aufgeräumter, immer pflegeleichter. Für Bienen, Schmetterlinge und Hummeln werden dadurch die Lebensräume und vor allem die Nahrungsreserven knapp. An manchen Orten müssen Bienen bereits im Juni gefüttert werden, weil sie nicht mehr genug blühende Pflanzen als Nahrungsquelle finden. Hier bahnt sich eine ökologische Katastrophe an.
Doch jeder kann gegensteuern, seinen eigenen ganz privaten und individuellen Beitrag leisten, damit auch künftig Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. genügend Nahrung und Lebensraum finden. Horst Reichert und Hans-Werner Krick zeigen an einigen praktischen Beispielen, was machbar ist, woher man geeignetes Saatgut bekommt, mit welchem Arbeitsaufwand man rechnen muss und wie viel Freude man an einer summenden, brummenden und blühenden Natur haben kann.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind dazu eingeladen. Um Anmeldung bis spätestens 21. März bei der Kreisverwaltung in Homburg, Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nummer 0 68 41 / 1 04-72 28 wird gebeten. Dort erhalten Interessierte auch weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums.
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus sollten die Parkplätze im Umfeld angefahren oder Fahrgemeinschaften gebildet werden.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017