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Haushalt des Saarpfalz-Kreises liegt bei insgesamt 125 Millionen Euro

„Angesichts der äußerst angespannten Haushaltslage der Kreise und
Kommunen gilt für den Saarpfalz-Kreis wie seit vielen Jahren:
Zukunftsweisende Akzente setzen, die Ausgaben sehr sparsam verwalten und
die Einnahmemöglichkeiten optimal ausschöpfen!“ Mit diesen Worten
charakterisierte Landrat Clemens Lindemann den Entwurf für den
Kreishaushalt 2011, der in der Summe aus Ergebnis- und Finanzhaushalt
für 2011 125 Millionen Euro an Ausgaben ausweist.

Landrat Clemens Lindemann skizziert den Haushaltsentwurf der Verwaltung
mit den wichtigsten Eckdaten. Unter dem Themenblock „Präventive
Maßnahmen“ sieht Landrat Lindemann in erster Linie die
Zukunftsinvestitionen in den Schulen und Kindergärten des
Saarpfalz-Kreises sowie die Arbeit in der Jugendhilfe. Hier werden
wichtige Weichen gestellt, die auf lange Sicht den Mitbürgerinnen und
Mitbürgern dienen und den Haushalt effektiv entlasten können.

Im Bereich der Schulen sieht der Verwaltungsentwurf Aufwendungen in
Höhe von 14,7 Millionen Euro vor. Für Bauinvestitionen an den Schulen
des Kreises sieht der Finanzhaushalt 6,95 Millionen Euro vor. Landrat
Clemens Lindemann: „Die Zukunft unserer Kinder ist ein wertvolles Gut.
Deshalb ist jeder Euro, der in die Bildung fließt, gut angelegtes Geld!“

Der größte Posten auf der Ausgabenseite ist mit rund 66,9 Millionen
Euro (ohne Personalkosten) der Bereich der Sozial- und Jugendhilfe.
Allein die Personalkostenzuschüsse für die Kindertageseinrichtungen
sowie die Übernahme der Elternbeiträge bei Familien, die diese Beiträge
der Kitas nicht selbst stemmen können, belaufen sich auf rund 12,2
Millionen Euro.

1,67 Millionen Euro stehen für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr im
Haushalt auf der Ausgabenseite.

Der Haushaltsentwurf belege deutlich, so Verwaltungschef Clemens
Lindemann, dass in den einzelnen Abteilungen und besonders in der
Kämmerei des Kreises sehr sparsam und umsichtig gerechnet werde.

Den „eisernen Sparwillen“ der Verwaltung erkenne man auch an der
Kreisumlage. Dies steigt zwar um 6,5 Millionen Euro von 77,2 auf 83,7
Millionen Euro. Dabei müsse man aber bedenken, dass der Saarpfalz-Kreis
rund 4,5 Millionen Euro Schlüsselzuweisung weniger erhalte und zudem
über die neu anfallende Schülerunfallversicherung nochmals mit rund
einer halben Million Euro mehr belastet werde. Die eigentliche
Steigerung um 1,5 Millionen Euro belege angesichts steigender Kosten bei
Sozial- und Jugendhilfe, steigenden Energie- und Bewirtschaftungskosten
den klaren Sparwillen der Kreisverwaltung.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017