Nachrichten

Donnerstag, 17. August 2017 · bedeckt  bedeckt bei 23 ℃ · Musikverein Rentrisch im Alten SteinbruchStraßenverkehrsgefährdung auf der A6Mobilitätskonzept einreichen und gewinnen

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

SPD: „Das geht besser, aber nicht alleine“

Die Vorsitzende der AfA Elke Lorch konnte an diesem Abend auch den Landrat des Saarpfalzkreises Clemens Lindemann und den Vorsitzenden des DGB Ortsverbandes St. Ingbert, Reiner Tobae, begrüßen.

Der Vorsitzende der SPD, Thomas Berrang, sprach in seinem Beitrag über die soziale Schieflage und die Politikverdrossenheit der Bürger in Deutschland. Er sehe das Erfordernis, dass sich die SPD genauso wie die Gewerkschaften wieder den wichtigen Bedürfnissen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stellen müßten. Diese fühlten sich nicht mehr verstanden. Eine Friseurin, die 1200,-€ im Monat brutto verdient, oder ein Bussfahrer, der endlos Überstunden machen muss, um seine Familie zu ernähren, haben andere Sorgen als die, die oft in den Gremien dieser Organisationen diskutiert werden. Gar nicht zu sprechen von den Problemen der Millionen Menschen in Arbeitsverhältnissen mit geringfügiger Bezahlung. Denkt man an die Renten dieser Menschen, so sei soziales Elend in den nächsten Jahrzehnten vorprogrammiert. Weiterhin betonte der Kommunalpolitiker Thomas Berrang die Wichtigkeit der Arbeit der SPD in den Räten. Dort werde z.B. die Gebührenpolitik der Stadtwerke mitbestimmt, die direkt Einfluß auf den Geldbeutel der Menschen haben. Hierauf hätten die Sozialdemokraten in der letzten Zeit mehrfach aufmerksam gemacht.

Im Anschluss hielt Eugen Roth ein ausführliches Referat zu den Reformen der Sozialpolitik. Er bemängelte aus Sicht des Gewerkschaftlers, die einseitige finanzielle Belastung des „kleinen Mannes“. Hier waren sich SPD und Gewerkschaften einig, dass eine erneute finanzielle Entlastung der Unternehmen zu viel sei. Zum einen sei das damit erhoffte Schaffen neuer und auch sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze nicht gewährleistet, zum anderen sei das den Bürgern, die netto immer weniger im Geldbeutel hätten, nicht mehr zuzumuten.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017