Nachrichten

Dienstag, 24. Oktober 2017 · bedeckt  bedeckt bei 12 ℃ · Skischule bietet Trainingswoche & Skikurs für LangläuferAutogenes Training in BlieskastelBilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahre

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

FWG: Mobilfunk-Problematik: Veränderungssperre muss her!

Die Freie Wählergemeinschaft St. Ingbert (FWG) unterstützt die Forderung der Mobilfunkinitiative Rohrbach (MiRo) nach Umsetzung einer baurechtlichen Veränderungssperre in Rohrbach.

Die Diskussion in Rohrbach war entbrannt, nachdem auf städtischen Grundstücken Mobilfunkantennen zur Verbreitung des strahlenintensiven UMTS-Netzes errichtet wurden. In der Folge hatte der Stadtrat beschlossen, einen unabhängigen Gutachter zu beauftragen, um die für Menschen unschädlichsten Standorte für Mobilfunkantennen im Stadtteil Rohrbach herauszufinden.

‚Leider kann derzeit jeder Grundstücksbesitzer eine Mobilfunkantenne auf seinem Grund und Boden errichten, so lange diese nicht gegen die allgemeine Bauordnung verstößt.‘ schildert Christian Haag, FWG-Fraktionschef im Stadtrat, das momentane Dilemma. ‚Die von MiRo vorsgeschlagene Veränderungssperre würde dagegen bewirken, dass nur noch an bestimmten explizit ausgewiesenen Standorten Mobilfunkantennen errichtet werden könnten.‘
Ein unkontrolliertes Aufstellen von Mobilfunkmasten würde nach Ansicht der FWG-Fraktion damit unterbunden. Deshalb unterstützen die Freien Wähler das Anliegen von MiRo ausdrücklich und werden entsprechende Anträge im Stadtrat positiv begleiten.

Für Christian Haag hat die Umsetzung dieses Vorschlags aber auch zukunftsweisende Bedeutung für andere Wohngebiete: ‚Das Rohrbacher Beispiel kann Modellcharakter für das gesamte Stadtgebiet St. Ingbert haben.‘

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017