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Samstag, 16. Dezember 2017 · leichter Regen  leichter Regen bei 2 ℃ · X-Mas Special: Night of the DJs im EventhausThemenabend in der Kinowerkstatt: Peter HandkeSt. Ingberter Jazzfestival 2018 – Early-Bird-Tickets!

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Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 1. – 4. April 2011!

Oscar für „In einer besseren Welt“

Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt am Freitag, den 1. April, um 19 Uhr und am Montag, den 4. April, um 18 Uhr den diesjährigen Oscarpreisträger für den Besten ausländischen Film „In einer besseren Welt“ (Dänemark / Schweden 2010) von Susanne Bier mit Mickael Persbrandt, Trine Dyrholm, Ulrich Thomsen, Markus Rygaard, William Jøhnk Nielsen, Bodil Jørgensen – (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 12 – Länge: 113 min.)

In ihrem Werk geht es um die beiden Jungen Christian und Elias, die in der Schule nicht sonderlich beliebt sind und kaum Freunde haben. Als Christian Elias aber vor der Attacke eines Mitschülers beschützt, ist dies der Beginn ihrer Freundschaft.
Erwachsene wie Heranwachsende sind bei Regisseurin Bier beschädigte Seelen voller Angst vor zu viel Nähe. Die durchweg gute Besetzung – vom ängstlichen Mobbing-Opfer (Markus Rygaard) über seinen verschlossenen, aber schlagkräftigen Kumpel (William Johnk Nielsen) bis zu den Vaterfiguren, gespielt von Mikael Persbrandt und Ulrich Thomsen, lassen jede kleine inhaltliche Schwäche vergessen. Bier maßt sich nicht an, moralische Fragen zu beantworten.

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Film „Snowcake“ zum Weltautismustag

Am 2. April ist Weltautismustag. Aus diesem Anlass zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert ab 19:00 Uhr in Kooperation mit „autismus Saarland e.V. Regionalverband zur Förderung von Menschen mit Autismus“ und dem Autismus-Therapie-Zentrum Saar gGmbH einen besonderen Film mit dem Themenschwerpunkt „Autismus“. Gezeigt wird der Kinofilm „Snow Cake“ des britischen Regisseurs Marc Evans aus dem Jahr 2005. Das Drama basiert auf einem Original-Drehbuch von Angela Pell und führt einfühlsam, anschaulich und mit schauspielerischer Meisterleitung der Hauptdarstellerin Sigourney Weaver – als Linda – in die besondere Welt des Autismus ein. Der Film eröffnete am 9. Februar 2006 die Berlinale, erhielt das Prädikat „besonders wertvoll“ und er war für den goldenen Bären nominiert. Im Anschluss an den Kinofilm haben Gäste und Besucherinnen und Besucher des Films die Gelegenheit sowohl mit Angehörigen von Betroffenen, als auch mit Fachleuten aus autismusspezifischer Therapie und Förderung miteinander zum Film und den Gedanken, die der Film beim Betrachter ausgelöst hat, ins Gespräch zu kommen. Vorstandsmitglieder von autismus Saarland e.V. wie auch die therapeutischen Leiterinnen des Autismus-Therapie-Zentrums Saar gGmbH stehen dem interessierten Filmpublikum für das Gespräch zur Verfügung.

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Familienkino: Ein Sommerfilm

Die Kinowerkstatt zeigt im Familienkino am Sonntag, den 3. April, um 16 Uhr, „Kikujiros Sommer“ von und mit Takeshi Kitano (Farbe, Japan, 1999, FSK: 6 Jahre, 116 Minuten.)
Für Masao, er geht in die dritte Klasse, haben die Sommerferien begonnen. Aber es scheint nichts zu geben, auf das er sich freuen kann. Selbst der Weg zur Schule kommt ihm fremd vor. Alle seine Freunde sind entweder in den Urlaub an den Strand oder mit ihren Eltern weggefahren. Selbst der Fußballverein macht Pause. Als Masaos Großmutter (Kazuko Yoshiyuki), bei der er lebt, sich wie jeden Morgen auf den Weg zur Arbeit macht, beschließt Masao sich auf die Reise zu machen. Das Ziel ist Toyohashi, der Ort, wo seine Mutter lebt, die er nur von Fotos kennt. Masao packt sein Bilder-Tagebuch und die Schulaufgaben für die Sommerferien in seinen Rucksack. Nur mit seinem Taschengeld in der Hand macht er sich auf den Weg. Er lernt Kikujiro, einen rauhbeinigen Taugenichts kennen und sie begeben sich beide auf die Reise, wo sie allerhand erleben.

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Vortrag und Dschungelkind
Anläßlich des Vortrages „Papua – Menschen, Wälder, Ausverkauf“ am 1. April um 19 Uhr im Rathaus St. Ingbert, am 2. April um 19 Uhr im Rathaus Saarbrücken zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, am Sonntag, den 3. April, um 20 Uhr den Film „Dschungelkind“ (Deutschland 2010) von Roland Suso Richter mit Stella Kunkat, Thomas Kretschmann, Nadja Uhl, Sina Tkotsch, Michael Baral, John Keogh, Claes Bang, Isolde Barth, Tom Hoßbach (Prädikat: wertvoll – FSK: ab 12 – Länge: 132 min.) „Dschungelkind“ liegt der gleichnamige autobiografische
Buchbestseller von Sabine Kuegler zugrunde. Sie beschreibt, wie sie, acht Jahre alt, mit
ihrer Mutter und ihren beiden Geschwistern nach West-Papua auswandert. Ihr Vater ist
Sprachwissenschaftler und hat es geschafft, einen der begehrtesten Aufträge seines
Fachgebiets, die Erforschung der Sprache eines Eingeborenenstammes, zu erhalten. Dafür
wird die ganze Familie mehrere Jahre im Urwald fernab jeglicher Zivilisation leben müssen.
Sabine freut sich am meisten darüber. Sie scheint wie gemacht für ihre neue Umgebung
voller Abenteuer und fühlt sich schnell zu Hause.
Was die Familie nicht weiß: Sie sind mitten in einen Stammeskrieg geraten, dessen
Auseinandersetzungen sie zwar nicht direkt betrifft, in den sie aber immer weiter mit
einbezogen werden. Der Familie fällt es anfangs nicht leicht, den Grund für die Kämpfe zu
verstehen, und muss erkennen, dass Liebe und Hass, Leben und Tod in der fremden Kultur
andere Werte darstellen, als in ihrer eigenen. So beginnt ein Prozess der Annäherung, in
dem beide Seiten voneinander lernen müssen.

Innaritu: „21 Gramm“
Am Freitag, den 1. April, um 21:45 Uhr und am Montag, den 4. April, um 20 Uhr ist „21 Gramm“ (USA 2003) von Alejandro González Iñárritu mit Sean Penn, Benicio Del Toro, Naomi Watts, Charlotte Gainsbourg, Melissa Leo, Clea DuVall, Danny Huston in der Kinowerkstatt zu sehen. ( Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 12 – Länge: 125 min.)
„Man sagt, dass 21 Gramm das Gewicht ist, das wir verlieren, wenn wir sterben. Das Gewicht von fünf Fünf-Cent-Stücken. Das Gewicht eines Kolibris. Das Gewicht eines Stücks Schokolade. Und vielleicht auch das Gewicht der menschlichen Seele.
Der für seinen weltweiten Kinoerfolg „Amores Perros“ Oscar®-nominierte Regisseur Alejandro González Iñárritu zeigt mit 21 GRAMM ein wildes und mitreißendes, raffiniert verwobenes und innovativ erzähltes Drama um Liebe, Betrug, Tod, Schuld und Vergeltung.
21 GRAMM beschäftigt sich mit dem Leben dreier Personen, deren Schicksale sich durch einen dramatischen Unfall unwiderruflich verbinden. Der todkranke Paul (SEAN PENN) hofft, dass ein Spenderherz sein Leben retten wird; die Ehefrau und Mutter Cristina (NAOMI WATTS) muss einen großen Verlust verkraften; und dem Ex-Strafgefangenen Jack (BENICIO DEL TORO) wird erneut der Boden unter seinen Füßen weggerissen.
Alejandro González Iñárritu zählt zu den interessantesten Filmemachern der jüngeren Generation. Für 21 GRAMM, seinen ersten englischsprachigen Film, konnte er hochkarätige internationale Darsteller gewinnen: Neben dem 3-fach Oscar®-nominierten Sean Penn („Ich bin Sam“, „Sweet and Lowdown“), der bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit der „COPPA VOLPI“ als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde, spielen Oscar®-Preisträger Benicio Del Toro („Traffic“) sowie Naomi Watts, Shooting Star aus „Mulholland Drive“ und „Ring“, die Hauptrollen.“ (filmz.de)
„21 Gramm“ läuft im Rahmen des Filmkollegs „Internationale Filmklassiker – neue Sichtweisen“ und wird am Mittwoch, den 6. April, um 19:30 Uhr besprochen.

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