Nachrichten

Donnerstag, 17. August 2017 · bedeckt  bedeckt bei 23 ℃ · Musikverein Rentrisch im Alten SteinbruchStraßenverkehrsgefährdung auf der A6Mobilitätskonzept einreichen und gewinnen

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Ministerin Kramp-Karrenbauer: „Auch kinderreichen Familien mit geringem Einkommen steht gemeinsamer Urlaub zu“

„Vielen Familien ist aus finanziellen Gründen ein gemeinsamer Urlaub abseits von Alltagsbelastungen oft nicht möglich. Es ist mir als Familienministerin wichtig, dass auch kinderreicheFamilien mit geringem Einkommen miteinander die Ferien verbringen können“, erklärt Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer.
Bezuschusst werden Urlaube von zwölf bis 21 Tagen, die in familienfreundlichen Einrichtungen wie beispielsweise anerkannten Familienferienstätten, Ferienwohnungen, auf Bauernhöfen, Campingplätzen in Deutschland oder dem angrenzenden Ausland (inklusive spanisches Festland und Südtirol) verbracht werden.

Ministerin Kramp-Karrenbauer: „Das Angebot ist nicht auf die Sommerferien beschränkt und richtet sich an Familien mit mindestens drei, beziehungsweise Alleinerziehende mit mindestens zwei Kindern. Außerdem unterstützen wir auch
Familien mit mindestens einem Kind, denen ein Familienmitglied mit einer Behinderung ab 60 Prozent angehört.“
Bezuschusst werden nur Familien, deren Kinder nicht volljährig sind, es sei denn, diese befinden sich in Schul- oder Berufsausbildung. Dann liegt die Altersgrenze bei 25 Jahren.
Um eine Förderung zur Familienferienmaßnahme zu erhalten, darf eine Familie mit drei Kindern über ein monatliches Nettoeinkommen von bis zu 2.130 Euro und Alleinerziehende mit zwei Kindern von bis zu 1.450 Euro, zuzüglich bis zu 100 Euro Härtefallregelung, verfügen. Kindergeld, der Mindestbetrag des Elterngeldes sowie Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung zählen nicht als Einkommen. Beim Vorliegen der übrigen Antragsvoraussetzungen wie Antragsfrist, Feriendauer und Ferienort, kann den Familien bei einem zweiwöchigen Ferienaufenthalt eine Zuwendung von bis zu 615 Euro beziehungsweise 496 Euro, also 41 Euro beziehungsweise 33 Euro täglich, gewährt werden.

Die Anträge sind bei den Trägern (Arbeiterwohlfahrt, Diakonisches Werk, Caritasverbände) zu stellen und müssen vor Beginn der Maßnahmedem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport vorgelegt werden.Die Antragsfrist ist dabei zu beachten.

Weitere Informationen über die Fördermöglichkeiten für Familienferien sind im Familienministerium unter Telefonnummer: 0681 – 501 3108 erhältlich.
Dort können interessierte Familien auch den Ferienkatalog der Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienerholung„Urlaub mit der Familie“ 2011/2012 bestellen. Die Broschüreenthält Kurzbeschreibungen und Kontaktdaten von 107 gemeinnützigen Familienferienstätten in Deutschland.
Aktuelle Infos auch unter: www.arbeit.saarland.de

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017