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Vortrag der Biosphären-VHS „Die geschichtliche Entwicklung des Nachhaltigkeitsgedankens“

Aufgeschreckt und beunruhigt durch die drastische Ressourcenverknappung, das immer noch starke Bevölkerungswachstum und den drohenden ökologischen Kollaps unseres Planeten Erde ist heute der Begriff der Nachhaltigkeit in aller Munde. Die Faszination eines grenzenlosen Wachstums endet spätestens dort, wo die Erde ihre Bewohner weder ernähren, noch ihnen ein menschenwürdiges Dasein bieten kann. Nachhaltigkeit ist heute eine der meist verwendeten Vokabeln nationaler und internationaler Politik; schwerpunktmäßig im Bereich der Entwicklungs- , zunehmend aber auch der Bildungspolitik.
Bereits im Jahre 1987 definierte die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung unter Vorsitz der früheren norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland (geb. 20. April 1939 ) den Begriff der Nachhaltigkeit wie folgt:

„Nachhaltigkeit ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“

Erste Ergebnisse eines noch jungen globalen Verantwortungsbewusstseins sind die Beschlüsse der bis dahin größten Umwelt-Konferenz von 1992 in Rio de Janeiro. Hier diskutierten erstmalig 179 Nationen über die Gefahren und Risiken des zunehmenden Ressourcen- und Umweltverbrauches. Die hieraus resultierende Agenda 21 stellt eine erste umfassende Leitlinie für eine zukunftsorientierte Menschheitsentwicklung dar.
Doch woher stammt der Begriff der Nachhaltigkeit, wie hat er sich historisch entwickelt und welche Bedeutung hat er? Dieser Frage geht aktuell und in anschaulicher Weise aus Anlass des internationalen Jahres der Wälder der Vortrag von Dr. Helmut Wolf nach.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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