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Meier fordert Stärkung des Gesundheitsstandorts St. Ingbert

Die Antwort ist: Viele. Und zwar
so viele, dass das „Junge Team“ des Oberbürgermeisterkandidaten Sven Meier immer neue Stuhlreihen
im St. Ingberter Pumpenhaus für die rund 80 Interessierten dazustellte. Das lag wohl auch
an den Referenten. Neben Sven Meier waren Elke Ferner, Stellvertretende Vorsitzende der SPDBundestagsfraktion,
Volker Schmidt, Gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion
und Landrat Clemens Lindemann angekündigt.

Meier berichtete zunächst von seinem Praxistag im Kreiskrankenhaus. Von dem hektischen Treiben
und den engagierten Pflegekräften, für die er viel Respekt habe.
Gesundheitspolitik ist ein wichtiges kommunales Thema, das von der jetzigen Stadtführung leider
vernachlässigt wird, so Meier. Es geht dabei nicht nur um eine gute Verkehrs- und Busanbindung
des Kreiskrankenhauses. Meier schlug ein „Branchenforum Gesundheitswirtschaft“ unter Beteiligung
des Krankenhauses, der niedergelassenen Ärzte, der Labore und des St. Ingberter Fraunhofer-
Instituts vor, damit Innovationen in der Medizin entwickelt und neue Arbeitsplätze geschaffen
werden. Um attraktive Arbeitsbedingungen für Ärzte und Pflegepersonal anzubieten, wäre z.B. eine
gemeinsame Betriebskindertagesstätte der im Gesundheitspark ansässigen Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen
vorstellbar. Zukünftig müssen Stadt und Kreiskrankenhaus zur Stärkung und zum
Ausbau des Gesundheitsstandorts St. Ingbert intensiv zusammenarbeiten, forderte Meier abschließend.

Clemens Lindemann, unterstützt vom Personalchef des St. Ingberter Kreiskrankenhauses Uwe
Kunz, versicherte, dass der Standort St. Ingbert gesichert sei und betonte die erheblichen Investitionen
des Saarpfalz-Kreises in das Krankenhaus.
Volker Schmidt, der den aktenordnerdicken Krankenhausplan des Saarlandes immer mit sich zu
tragen scheint, bestätigte die Auffassung, dass das Angebot im St. Ingberter Kreiskrankenhaus
samt geriatrischer Rehaklinik zukunftsfest sei.
Elke Ferner spannte den großen Bogen zur Berliner Gesundheitspolitik. Sie machte deutlich, wie
sehr sich die gesundheitspolitischen Systeme der jetzigen Bundesregierung von der SPD-Bürgerversicherung
unterscheiden.

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