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Mobilfunkverkäufer auf Kundenfang in der Saarbrücker Innenstadt

Bei genauerem Hinsehen sind die verwendeten Geschäftsbedingungen aber alles andere als vorteilhaft. Die Paketpreiserstattung ist an Bedingungen geknüpft: so werden Fristen gesetzt, bis wann man die Erstattung geltend machen muss. Erfüllt man gewisse Voraussetzungen nicht, wie beispielsweise den Nachweis über ein gewisses Telefonierverhalten, erlischt der Erstattungsanspruch gänzlich. „Wir fürch-ten, dass die Verbraucher hier im Endeffekt auf den Kosten sitzen bleiben. Immer wieder weisen wir darauf hin, dass keiner etwas zu verschenken hat. Wenn Anbieter Handys verschenken und keine monatlichen Gebühren erheben, können sie auch kein Geld verdienen. Deshalb werden häufig undurchsichtige Klauseln gewählt, um Verbraucher zu übervorteilen oder aber die Unternehmen setzen darauf, dass die Rückerstattungsansprüche von den Kunden gar nicht erst geltend gemacht werden.“ so Yvonne Schmieder, Juristin bei der Verbraucherzentrale des Saarlandes e.V.

Betroffene Verbraucher haben bei Verträgen, die beispielsweise in einer Fußgängerzone abgeschlossen werden, ein 14tägiges Widerrufsrecht. Schmieder weiter: „Letztlich bleibt es aber dabei, dass viele Verbraucher immer noch nicht kritisch genug sind und gerne den Versprechen der Verkäufer glauben. Frei dem Motto: Hauptsache, es kostet nichts.“ Um keine finanziellen Nachteile zu erleiden, gilt der alte Grundsatz: Verträge erst gründlich durchlesen, dann unterschreiben!

Weitere Informationen erhält man in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale des Saarlandes e. V. oder unter www.vz-saar.de.
Saarbrücken: 0681 / 500 89 – 0
Dillingen: 06831 / 97 65 65
Merzig: 06861 / 54 44

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017