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Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 29. April – 2. Mai 2011

AN EINEM SAMSTAG: Der Tag nach Tschernobyl

Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Freitag, den 29. April, um 19 Uhr; am Samstag, den 30. April, um 21 Uhr; sowie am Sonntag, den 1. Mai, 18 Uhr den Spielfilm „An einem Samstag“ (Deutschland, Russland, Ukraine 2011) von Aleksander Mindadze mit Sergei Gromov, Vasilij Guzov, Vyacheslav Petkun, Stanislav Ryadinskiy, Anton Shagin, Svetlana Smirnova-Marcinkevich.
Samstag, 26. April 1986: ein Reaktorturm im Atomkraftwerk Tschernobyl explodiert, die Katastrophe ist nicht mehr aufzuhalten. Während die Verantwortlichen dies vor der Bevölkerung vertuschen wollen, bekommt ein junger Parteifunktionär Wind von der Sache. Er rennt los, um sich zu retten, er rennt um sein Leben, aber irgendeine Kleinigkeit hält ihn immer wieder auf, so dass er bis zum Ende die Todesstadt Pripjat nicht verlassen kann.
Dass der Film auf einer wahren Tatsache beruht, klingt plakativ, dennoch träft es dazu bei, dass der russische Regisseur Alexander Mindadze mit seiner Geschichte einen bemerkenswerten Sog erzeugt. Es entspricht den Tatsachen, dass die Bewohner um Tschernobyl offiziell erst 36 Stunden nach dem Reaktorbrand alamiert wurden. Die wenigen Eingeweihten weigerten sich oder wagten es nicht, eine Massenpanik zu riskieren. In dieses Informationsvakuum wirft Regisseur Mindadze nun seinen Hauptdarsteller, den aufstrebenden Parteifunktionär Valerij Kabysh (Anton Shagin). Kaum nach er das Ausmaß der Bedrohung realisiert, rennt er los. Und rennt weiter. Und hört damit gar nicht mehr auf. Sein Ziel: sich und seine Freundin Vera (Svetlana Smirnova-Marcinkevich) in Sicherheit zu bringen.
Doch diese lässt sich von der Panik ihres Freundes nicht anstecken, auch nicht nachdem er sie (rennend) durch die halbe Stadt geschleift hat und ihr der Schuhabsatz wegbricht. Es ist schließlich ein sonniger Samstag, der schönste Tag in der Woche, Kinder spielen auf der Straße, Pärchen spazieren durch den Park….
Die von der Bavaria realisierte russisch-ukrainische Koproduktion „An einem Samstag“ – der pünktlich zum 25. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl in die Kinos kommt erhält durch Fukushima gleichzeitig eine erschreckende Aktualität

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Big Fish – Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht
(Big Fish, 2003)

Ein Meisterwerk von Tim Burton aus dem Jahre 2003 ist der Pblikumsrenner und gleichzeitig Abschluß des laufenden Filmkollegs „Internationale Filmklassiker – neue Sichtweisen“. „The Big Fish“ läuft am Freitag, den 29. April, um 21:45 Uhr, am Sonntag, den 1. Mai, um 20 Uhr, sowie am Montag, den 2. Mai, um 20 Uhr. Es spielen Ewan McGregor (junger Edward Bloom), Albert Finney (Edward Bloom), Billy Crudup (William Bloom), Jessica Lange (Sandy Bloom), Alison Lohman (junge Sandy Bloom), Helena Bonham Carter (Jenny), Steve Buscemi (Norther Winslow), Danny DeVito (Amos), Marion Cotillard, Robert Guillaume, Martin Klebba, George McArthur, David
Die Geschichte in diesem farbenfrohen Film, die auf einem Roman von Daniel Wallace basiert, hat viel Neues und Innovatives, denn das Leben des Edward Bloom sprüht nur so vor grandiosen Einfällen, für die man schon eine blühende Fantasie haben muss. Aber auch die Erzählweise dieser erfundenen Stories in unchronologischer Weise, weiß zu gefallen, ebenso wie die wirklichen Szenen in der Gegenwart. Das Ende des Filmes und dessen Idee übertrifft dann sogar noch die bis dahin überzeugende Handlung, da man nur selten ein so wundervolles Finale geliefert bekommt wie in „Big Fish – Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht.“ Taschentücher bereit halten! – eine Wiederentdeckung.
Besprochen wird das Werk Tiom Burtons am Mittwoch, den 4. Mai, um 19:30 Uhr.

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Noch mal: „Vincent will meer“
Noch einmal, am Montag, den 2. Mai, um 18 Uhr läuft der Gewinner des diesjährigen deutschen Filmpreises „vincent will meer“, eine Komödie (D 2010) von Ralf Huettner, mit Florian David Fitz, der auch das Drehbuch schrieb. K: Andreas Berger. S: Kai Schröter. P: OLGA-Film. D: Florian David Fritz, Karoline Herfurth, Heino Ferch, Johannes Allmayer, Katharina Müller-Elmau. 96 Min. Hauptdarsteller Florian David Fitz wurde zudem mit der Lola für die beste männliche Hauptrolle ausgezeichnet.
Was passiert wohl, wenn man einen jungen Mann mit Tourette, dessen zwanghaften Zimmergenossen und eine magersüchtige Frau in ein Auto packt und sie nach Italien ans Meer fahren lässt? “ „..Eine Autofahrt in die Freundschaft, ein Roadtrip zu sich selbst, zu seinen Vorurteilen und seinen Sympathien. Und am Ende sind sich alle ein bißchen näher: Vincent und Alex, Alex und Marie, Vincents Vater und die behandelnde Ärztin, Vincent sich selbst, seinem Vater, Alex und natürlich auch Marie. Und auch der Zuschauer ist all ihnen ein bißchen näher – allein schon weil die Kamera ihn ständig in eins der beiden Autos versetzt hat, mit denen die drei Klinikausbrecher und ihre Verfolger auf dem Weg zu wasauchimmer sind.“ (schnitt.de)

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