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Ausstellung zum demographischen Wandel im Kuppelsaal des Rathauses Sankt Ingbert

Auf neun Tafeln wird der demographische Wandel im Saarland anschaulich dargestellt.
„Wir werden älter und bleiben dabei auch länger gesund und aktiv. Hier liegt eine große Chance, die wir im Saarland nutzen wollen“, so der Staatssekretär.
„Der demographische Wandel ist die Herausforderung der Zukunft. Es gibt immer weniger Kinder und immer mehr ältere Menschen. Gleichzeitig schrumpft die Bevölkerung“, fügte Oberbürgermeister Jung hinzu. Staatssekretär und Oberbürgermeister waren sich einig, dass der demographische Wandel auch Chancen bietet. „Wir wollen den ihn gestalten und nicht nur verwalten“, erklärten sie
.
Da ist eine Ausstellung, wie sie jetzt im Rathaus Sankt Ingbert aufgebaut wurde, sehr hilfreich. Sie informiert die Menschen und stellt den Wandel auf sehr anschauliche Weise und sehr gut verständlich dar.

Von dieser Entwicklung sind alle kommunalen Handlungsfelder betroffen. Von der Seniorenpolitik über den Stadtumbau bis hin zu einer kinder- und familienfreundlichen Infrastruktur. Die Auswirkungen in den Städten und Gemeinden sind dabei höchst unterschiedlich. Individuelle Gestaltungsstrategien sind gefragt. Sie fordern Ideenreichtum und Mut zu entschlossenem Handeln. Die Städte und Gemeinden, die diese Entwicklung erkennen und anpackend gestalten, gehören zu den Gewinnern. Wie umgekehrt – diejenigen, die vor dieser Entwicklung die Augen verschließen oder sie gar verteufeln – verlieren werden.

Mut zu entschlossenem Handeln heißt auch Mut zur Wahrheit. Die demographische Entwicklung geht einher mit tiefgreifenden wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen. Darauf müssen sich das Land und seine Städte und Gemeinden vorbereiten. Sie müssen die Menschen mitnehmen. Und ihnen die Entwicklung immer wieder erklären und mit ihnen darüber diskutieren. Deshalb ist die Ausstellung im Sankt Ingberter Rathaus wichtig. Sie trägt dazu bei, den demographischen Wandel zu erklären und ihn zu verstehen. Aber auch den Menschen ein gutes Stück Angst vor dem Unbekannten zu nehmen.

Friedrich Dürrenmatt hat es in den „Physikern“ bereits 1966 gesagt: „Was alle angeht, können nur alle lösen“.

Die Ausstellung ist ein kleines Mosaiksteinchen zur Lösung.

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