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Schön und schlimm zugleich – Sonderheft der Blätter für Geschichte und Volkskunde über Schloss Karlsberg in der Literatur


Gut besucht war die Lesung anlässlich der Vorstellung des Sonderheftes über Schloss Karlsberg in der Literatur.
Foto: Steigner / Saarpfalz-Kreis

Bei der Vorstellung des Sonderhefts im Rahmen einer Lesung, die – passend zum Thema – im Karlsberger Hof vor vielen interessierten Gästen stattfand, betonte Dr. Marx: „Der Karlsberg ist ein Mythos, ob man das will oder nicht. … Gerade die Tatsache, dass so wenig von ihm erhalten ist, sein Ruinencharakter, begünstigt dies. Die Leere ist eine ideale Projektionsfläche für Phantasmen und Phantasien aller Art.“


Der Germanist Dr. Reiner Marx las nach seiner kurzen Einführung in die Thematik aus den einzelnen Kapiteln exemplarische Texte vor. Untergliedert ist das Sonderheft in die großen Kapitel „Zeitgenössische und spätere Dokumente“, der „romantische Karlsberg“, „Reiseliteratur und Reiseführer im 19. Jahrhundert“ wie „Der Karlsberg und Karl II. August in der erzählerischen und lyrischen Literatur“.

Stück um Stück baute der Autor so ein Bild des Karlsberg auf, das nie den Anspruch haben wird, der Realität zu entsprechen, aber das zeigt: „der Karlsberg war schön und schlimm zugleich“. Landrat Clemens Lindemann nannte das Heft bei seiner Präsentation einen wesentlichen und zugleich unterhaltsamen Baustein im Verständnis um Schloss und Herzog.

Das spannende Sonderheft umfasst 100 Seiten und ist in Buchhandlungen, bei Kulturämtern der Kommunen und beim Amt für Heimat- und Denkmalpflege des Saarpfalz-Kreises für 5 Euro erhältlich.

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