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FW: Spendenverein: Was verheimlicht Georg Jung?

Ein Ärgernis ist er schon länger und für Schlagzeilen hat er auch schon mehrfach gesorgt, der Verein zur Förderung sozialer und kultureller Belange in St. Ingbert. Die Gründung des Vereins geht ursprünglich auf eine Initiative des Stadtrats zurück, welcher mit dessen Hilfe auf lange Sicht eine Bürgerstiftung ins Leben rufen wollte. Vorsitzender dieses Spendensammel-Vereins ist Oberbürgermeister Georg Jung, der sich standhaft weigert, den Stadtratsmitgliedern Rechenschaft über den Verein und seine Finanzen abzulegen. Seine Begründung: ‚Das geht nur die Mitglieder etwas an.‘

Der Fraktionschef der Freien Wähler im Stadtrat, Uwe Reyinger, wollte nun wie viele andere Stadtratsmitglieder ein solches Mitglied werden. ‚Ich wollte mich im Verein engagieren, aber auch Herrn Jung über die Schulter schauen, wie er den Stadtratsbeschluss umsetzt.‘
Letzteres will der St. Ingberter Oberbürgermeister offensichtlich mit allen Mitteln verhindern. Nachdem er seit geraumer Zeit Mitgliedsanträge einfach ignoriert und damit die Antragsteller vom Verein fernhält, hat er jetzt ein neues Abwehrmittel gefunden: den Preis.
‚Herr Jung hat mir mündlich mitgeteilt, dass seit neuestem die Aufnahmegebühr für den Verein 450 Euro beträgt.‘, erzählt Reyinger. ‚Für ein ehrenamtliches Stadtratsmitglied, welches hauptsächlich seinen Wählerauftrag erfüllen möchte ist dies eine ganz schöne Stange Geld.‘

Der FW-Fraktionschef fragt sich deshalb jetzt noch mehr als vorher, was OB Jung vor den Stadtratsmitgliedern und der Öffentlichkeit versteckt.
‚Ich weiß zwar nicht was sein Geheimnis ist.‘ sagt Reyinger. ‚Aber sicher ist, dass Herr Jung mit seinem Verhalten sowohl dem Verein als auch dem Ansehen der Stadt Schaden zufügt.‘

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