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Trecker- und Feuerwehrtreffen im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum Bad Sobernheim

Erwartet werden Trecker und Feuerwehrfahrzeuge verschiedenster Fabrikate aus der näheren und weiteren Umgebung. Dem Fahrzeugbesitzer, dessen Gefährt dem Publikum am besten gefällt, winkt eine außergewöhnliche Trophäe.
Damit auch interessierte Laien viel Wissenswertes über Lanz, Deutz und Co. erfahren, gibt es eine Schlepperparade durch das Museum, bei der die Fahrzeuge vorgestellt werden.
In diesem Jahr können sich die Besucher auf einige Höhepunkte freuen. Der historische Dreschzug sowie das Lokomobil werden in Betrieb genommen und auch ein „Lanz-Glühkopf-Bulldog“. Ottmar Neuberger führt seine Nachbildung des „Rheinhessischen Eicher-Rads“ im Maßstab 1:5 vor.
Beim diesjährigen Trecker- und Schleppertreffen werden auch historische Feuerwehrfahrzeuge vorgestellt. Eine umfangreiche Feuerwehr-Uniformsammlung zeigt Hartmut Müller im Winterburger Tanzsaal.
Traktorbesitzer, Feuerwehren, interessierte Gruppen und Privatpersonen sind herzlich eingeladen, ihr Fahrzeug auf dem Museumsgelände auszustellen und vorzuführen.
Am Veranstaltungstag gibt es ofenwarmes Brot aus dem Rat- und Backhaus Hasselbach sowie deftige Wurstwaren in der historischen Metzgerei.
Weitere Infos unter www.freilichtmuseum-rlp.de oder 06751/3840.

Allgemeine Informationen:
Das Museum
Ganz in der Nähe des mittelalterlichen Städtchens Bad Sobernheim an der Nahe – genauer gesagt im malerischen Nachtigallental – zeigt das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum auf besonders anschauliche Weise, wie die Menschen in Rheinland-Pfalz auf dem Lande während der vergangenen fünf Jahrhunderte gelebt, gewohnt und gearbeitet haben. Hierzu sind für die verschiedenen rheinland-pfälzischen Landschaften vier Museumsdörfer entstanden. Knapp 40 historische Gebäude wurden vor Ort Stein für Stein, Holz für Holz abgebaut, dann im Freilichtmuseum originalgetreu wieder aufgebaut und bis ins Detail eingerichtet.
Dorfschmiede und Wassermühle, Friseursalon, Kaufmannsladen und Metzgerei, Schule und Backhaus, Winzerhäuser und Bauernhöfe laden ein zu einer kurzweiligen Reise in die Vergangenheit. Regelmäßig wird im Backhaus Museumsbrot gebacken, der Schmied lässt bei seiner Arbeit die Funken fliegen oder der Schreiner zeigt Laubsägearbeiten. Seltene Glanrinder, Schafe, Ziegen, freilaufende Hühner, Gänse und Enten sowie ein Lehrbienenstand geben lebendigen Einblick in das Landleben vergangener Tage.
Kindern macht der Museumsbesuch doppelt soviel Spaß mit dem Museums-Quiz, das kostenlos an der Kasse bereitliegt. Großes Interesse nicht nur bei Kindern findet die umfangreiche Puppen- und Blechspielzeugsammlung. Und Naturfreunde kommen im Heilkräutergarten, im Weinberg und auf dem Naturlehrpfad auf ihre Kosten.
Für das leibliche Wohl ist in der gemütlichen Museumsgaststätte mit deftigen Spezialitäten aus der regionalen Küche gesorgt. Vom lauschigen Biergarten aus können Eltern ihre auf dem naturnahen Kinderspielplatz spielenden Kinder im Auge behalten. Für Selbstversorger stehen Picknickplätze zur Verfügung. Souvenirs der besonderen Art – unter anderem der beliebte „Museumsschoppen“, der „Museumsmost“ und der leckere Museumshonig – finden sich im Museumsladen.
Sehr zentral in Rheinland-Pfalz gelegen und mit Bahn und PKW gut erreichbar, ist das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum Bad Sobernheim ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie einschließlich Hund. Kinder sind gern gesehene Gäste. Für Reisegruppen gibt es besondere Angebote. Problemlos lässt sich hier ein erlebnis- und aufschlussreicher Tag voller neuer Einblicke und Erkenntnisse verbringen. Besonders gilt das für die diversen Aktionstage.

Angebote für Schul- und Betriebsausflüge, Präsentationen, Feierlichkeiten und Seminare
Museumspädagogik/Animation: u.a. „Backen und Buttern – Hauswirtschaft ohne Gas und Strom“; „Mit Tafel und Griffel – Historischer Schulunterricht“; „Strahlend weiß – Wäschewaschen mit Waschbrett und Zuber“; „Schmied, Drucker und Co. über die Schulter geschaut – altes Handwerk live erlebt“; „Mit Puppenwagen und Tretroller – Spielend die Vergangenheit entdecken“ – „NaturErleben“ – alles auch für Erwachsene ● funktionstüchtige historische Kegelbahn (50 Pers.) ● Museumsgaststätte im rustikalen Ambiente mit Schankraum (80 Pers.), Saal (80 Pers.), Biergarten (100 Pers.) und Kinderspielplatz ● Winterburger Tanzsaal (auch für Ausstellungen, 150 Pers.) ● Seminarraum im Haus der Rheinland-Pfälzischen Weinkultur (30 Pers.) ● standesamtliche Trauungen im historischen Rathaus aus Hasselbach ● freier Eintritt für zwei Begleitpersonen je Kinder- oder Jugendgruppe ● freie Mahlzeit für Busfahrer und Reisebegleiter

Anschrift / Kontakt
Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum
Nachtigallental / Postfach 18
55560 Bad Sobernheim / Nahe
Telefon 06751 – 3840
Telefax 06751 – 1207
E-mail: info@freilichtmuseum-rlp.de
Internet: www.freilichtmuseum-rlp.de

Öffnungszeiten
•20.03. – 6.11.2011
•während der Schulferien: täglich 9.00 – 18.00 Uhr, letzter Einlass 17.00 Uhr
•außerhalb der Schulferien: täglich außer montags 9.00 – 18.00 Uhr, letzter Einlass 17.00 Uhr
•weitere Öffnungszeiten auf Anfrage möglich

Museumsgaststätte
Telefon 06751 – 5982 oder 950173, Telefax 06751 – 5982
Öffnungszeiten: während der Öffnungszeiten des Museums, abends bis 20.00 Uhr
Weitere Öffnungszeiten auf Anfrage möglich

Museumsladen
Telefon 06751 – 853188
Öffnungszeiten: während der Öffnungszeiten des Museums

Verkehrsverbindung
Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum ist sehr zentral gelegen und verkehrsmäßig gut angebunden. Die Anreise dauert innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz maximal 1,5 bis 2 Stunden.

•Bahn: Station Bad Sobernheim (stdl. in/aus Richtung Saarbrücken bzw. Mainz), ca. 20 Minuten ausgeschilderter Fußweg
•Auto: A 60/61 in Richtung Bingen/Bad Kreuznach, dann über die B 41 in Richtung Idar-Oberstein/Bad Sobernheim, Ausfahrt S.-Steinhardt, von dort der Ausschilderung „Freilichtmuseum“ folgen
•Ausreichend kostenlose Parkplätze für Busse und PKW
•Fahrrad: Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum liegt am Nahe-Radwanderweg, von diesem ist der Weg ins Museum ausgeschildert, Fahrradständer stehen bereit

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1865–2017