Nachrichten

Mittwoch, 18. Oktober 2017 · leicht bewölkt  leicht bewölkt bei 11 ℃ · Scheck für die DLRG Ortsgruppe St. Ingbert e.V.Zweiter ZDF-Saarland-Krimi „In Wahrheit: Tödliches Geheimnis“Start der Projektförderungen für 2018

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Kunst im öffentlichen Raum

Doch dieselben Dinge
sind auch Teil künstlerischer Arbeit. Denn jeder Neubau muss, das regelt
ein entsprechendes Gesetz, im Innen- oder Außenraum künstlerisch
gestaltet werden. „Besieht man es genau, dann ist der Weg zur Kunst im
öffentlichen Raum der Homburger Universitätskliniken ein Gang durch
die Geschichte des Klinikums im Spiegel seiner Architektur der 1950er
Jahre bis heute“, erklärt Sabine Graf, die in Zusammenarbeit mit der
Evangelischen Akademie im Saarland und dem Institut für aktuelle Kunst
im Saarland dieses Kunst und Architektur verbindende Angebot entwickelt
hat:

Daher führt die von der Homburger Autorin zusammengestellte Tour zu
markanten Gebäuden des Homburger Universitätscampus: „Dazu gehört in
jedem Fall die auf einem dreieckigen Grundriss erbaute Anatomie mit den
nach Entwürfen des Bildhauers Oswald Hiery entworfenen Handläufen und
die Frauen- und Kinderklinik mit der Gestaltung des Innenraums durch
Künstler und Designer sowie der Spielbrunnen vor der Klinik von
Margret Lafontaine.“

Die Führung erläutert anhand ausgewählter Objekte die Entwicklung der
Kunst im öffentlichen Raum von der Wand hin zur raumgreifenden
Gestaltung, vom Relief über die Plastik zum Brunnen. Dabei bezeugen noch
die verwendeten Materialien von Stein bis Licht gleichermaßen regionale
Kunst- und Architekturgeschichte. Das mag dem ein oder anderen neu sein,
aber so soll es auch sein, erklärt Sabine Graf: „Die Führung ist ein
Angebot, die medizinischen Einrichtungen unter einem anderen Aspekt zu
sehen.“

Info: Treffpunkt am Samstag, 25. Juni um 15 Uhr vor dem
Verwaltungsgebäude (Geb. 11) am Haupteingang der Homburger
Universitätskliniken.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017