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Die Verbraucherzentrale des Saarlandes präsentiert ihren Jahresbericht 2010

Der Verbraucherschutzbereich wurde nach wie vor insbesondere durch die Telekommunikations- und Internetbranche geprägt. Dabei fordern die Verbraucherzentralen seit Jahren klare gesetzliche Regeln zum Vertragsabschluss im Internet. Auch Reklamationen über falsche Gewinnversprechen und teure Kaffeefahrten blieben weiterhin Schwerpunkte der Beratungsarbeit in der Verbraucherzentrale.

Zum weiteren aktuellen Arbeitsschwerpunkt ist der Klimaschutz geworden. Über drei Projekte hinweg wurden Verbraucher für den Klimaschutz sensibilisiert und Handlungsoptionen aufgezeigt. Dabei resultierte das gestiegene Klimabewusstsein auch aus den hohen Energiepreisen, die sich auf viele Konsumbranchen auswirkten. Leider konnte über das Jahr 2010 hinaus bisher eine Fortführung des sehr erfolgreich laufenden Klimaprojektes nicht realisiert werden. Geblieben ist auf Initiative der Verbraucherzentrale Saarland das im zweiten Halbjahr gegründete saarländische Netzwerk Mobilität, in dem Arbeitgeberseite, Umweltverbände und Arbeitnehmerorganisationen zu einer Aufklärungskampagne über umweltfreundliche Mobilitätsangebote zusammengefunden haben.

In der zielgruppenspezifischen Beratung nimmt der Anteil für die Seniorinnen und Senioren einen immer größeren Raum ein – nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass diese Bevölkerungsgruppe zunehmend zum Ziel unseriöser Anbieter wird. Dies führte 2010 zur Initiative eines Seniorenprojektes zusammen mit dem saarländischen Verbraucherschutzministerium, mit dem in allen Landkreisen eine Aufklärungskampagne speziell für ältere Verbraucher startete.

Dank einer vom saarländischen Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellten Zwischenfinanzierung konnte die Patientenberatung im Saarland erhalten bleiben und steht unverändert in Zukunft beratungssuchenden Patienten zur Verfügung.

Bei der Kooperation mit der Arbeitskammer ergaben sich leider für die Mitglieder einschneidende Veränderungen. Die Mitglieder der Arbeitskammer werden jetzt mit einem begrenzten Gebührenbeitrag an den Beratungskosten beteiligt. Erwartungsgemäß führte dies insbesondere in der Baufinanzierung zu einem Rückgang der Beratungsnachfrage.

Das Themenspektrum des Verbraucherschutzes und der Aufklärungsarbeit stellt jedes Jahr neue Herausforderungen an die Verbraucherzentrale, wobei die altbekannten Themen trotzdem nie als abgeschlossen betrachtet werden können.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017