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Mehr erneuerbare und dezentrale Energie für St. Ingbert


So forderte Sven Meier, dass die Stadtwerke sich stärker im Bereich der erneuerbaren Energien engagieren. Meier sagte: „Gerade das Anbieten und Produzieren von erneuerbaren Energien ist nicht nur nachhaltig, sondern auch ein großes Wirtschaftsfeld, das sich auftut“. Hierzu sollten Energieprojekte initiiert werden, an denen sich alle Kommunen der Biosphärenregion, der Saarpfalz-Kreis, die Stadtwerke, aber auch Kreditwirtschaft, Unternehmen und einzelne Bürger beteiligen können.

Jo Leinen, der Vorsitzende des Umweltausschusses des Europa-Parlaments, betonte, dass die Energieversorgung mit dem Ende der Atomkraft dezentralisiert und demokratisiert werden kann. „Es geht darum, dass zukünftig jeder Energie herstellen und verkaufen darf.“ Die Potenziale von Biomasse, Wind- und Sonnenenergie in der Großregion SaarLorLux müssten genutzt werden.

Mit Blick auf den Atomausstieg in Deutschland verwies Leinen auf die Problematik der Atomkraftwerke in Cattenom, von denen ein großes Risiko ausgehe, da sie zu den ältesten Anlagen in Frankreich gehörten.

„Die EU werde zukünftig verstärkt die Erzeugung von erneuerbarer Energie wie auch die energetische Sanierungsmaßnahmen fördern“, sagte Jo Leinen. Davon müsse auch St. Ingbert und das Saarland profitieren.

Auf einen weiteren Aspekt der zukünftigen Energiepolitik wies Sven Meier hin: „Energie muss in unserer Stadt bezahlbar bleiben! Für uns Sozialdemokraten ist das ein wichtiges Thema, das nicht vernachlässigt werden darf.“ Nach Ansicht von Sven Meier sind die EU und der Bund gefragt, erneuerbare Energien und die energetische Gebäudesanierung mit höherer Förderung zu unterstützen.

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