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Sonntag, 20. August 2017 · sonnig  sonnig bei 16 ℃ · Dorffest mit KirmesÜ30-Party im Eventhaus St. IngbertHasseler Dorffest 2017

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Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 8. – 11. Juli 2011!

„The Green Wave“ jetzt auch in der Kinowerkstatt
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Freitag, den 8. Juli, um 19 Uhr und 21:45 Uhr, am Sonntag, den 10. Juli, und am Montag, den 11. Juli, jeweils um 18 Uhr „The Green Wave“ (Deutschland 2010) von Ali Samadi Ahadi mit Pegah Ferydoni, Navid Akhavan, Dr. Shirin Ebadi, Prof. Dr. Payam Akhavan, Dr. Mohsen Kadivar, Mehdi Mohseni, Mitra Khalatbari – (FSK: ab 12 – Länge: 80 min. – Start: 24.2.2011)
„The Green Wave“ holt die Zeit der Großdemonstrationen im Iran, der Hoffnung auf einen Regierungswechsel, den Wahlbetrug und die Verbrechen der Folgezeit eindringlich wieder zurück und nimmt den Faden der Iran-Reihe der Kinowerkstatt von 2009 mit Filmen vor den Wahlen auf. Der in Deutschland lebende Exil-Iraner Ali Samadi Ahadi hatte nach seiner Liebeskomödie Salami Aleikum offenbar das Bedürfnis, sich in ernsthafter Weise mit seiner zweiten Heimat auseinanderzusetzen – und er tut das mit den Mitteln, die ihm als außenstehend Beteiligter und Filmemacher zur Verfügung stehen: Facebook-Nachrichten, Twitter-Botschaften und eingestellte Internetvideos flossen in die Gestaltung des Filmes ein, und Hunderte echte Blogeinträge dienten als Vorlage für die Erlebnisse und Gedanken zweier junger Studenten, deren Geschichte sich als roter Faden durch den Film zieht.

Wie ein begieriges Aufatmen, wie eine unaufhaltsame Welle breitete sich im Sommer 2009 der Wunsch nach mehr Freiheit im Iran aus. Die Farbe „Grün“ der Anhänger von Präsidentschaftskandidat Mir Hossein Mussawi wurde zum allgegenwärtigen Symbol eines möglichen Wandels. Doch die friedliche Revolution scheiterte am Wahltag, und das Regime unter Ahmadineschad ging mit kaum vorstellbarer Gewalt gegen Oppositionelle, Aktivisten und Demonstranten vor.
Ali Samadi Ahadis Dokumentarfilm ist eine hochaktuelle Chronik der „grünen Revolution“ und ein Denkmal für all jene, die an mehr Freiheit glaubten und dafür ihr Leben ließen.
Daß diese Ereignisse zwar aus der Tagespresse verschwunden sind, im Bewußtsein des iranischen Volkes aber einen nachhaltigen Schock ausgelöst haben, transportiert der Film glaubhaft. Ebenso wie den Umstand, daß dieser Schock zurzeit zwar eher im Verborgenen wirkt, sich aber eines Tages wieder Bahn brechen wird.
„Ali Samadi Ahadis Dokumentarfilm ist eine hochaktuelle Chronik der „grünen Revolution“ und ein Denkmal für all jene, die an mehr Freiheit glaubten und dafür ihr Leben ließen.
Daß diese Ereignisse zwar aus der Tagespresse verschwunden sind, im Bewußtsein des iranischen Volkes aber einen nachhaltigen Schock ausgelöst haben, transportiert der Film glaubhaft. Ebenso wie den Umstand, daß dieser Schock zurzeit zwar eher im Verborgenen wirkt, sich aber eines Tages wieder Bahn brechen wird.“ (filmz.de)

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„Joschka und Herr Fischer“
Spannende Zeitgeschichte ist in „Joschka und Herr Fischer“, am Sonntag, den 10. Juli, um 20 Uhr und am Montag, den 11. Juli, um 20 Uhr, noch einmal in der Kinowerkstatt zu sehen.
Joschka erzählt von der Freundschaft mit Cohn-Bendit, seiner Arbeit bei Opel und seiner Zeit als Taxifahrer: »Im Taxi bin ich zum Realo geworden. Ich habe gelernt, daß das Großartige und das Hundsgemeine in jedem Menschen ganz eng beieinander liegen.« (Fischer)
1982 tritt er in die Partei der Grünen ein und damit beginnt Joschkas Zeit als Herr Fischer. »Keine Atempause – Geschichte wird gemacht« singt die Band Fehlfarben dazu und die Geschichte Deutschlands erscheint wie eine einzige Protestbewegung: Punk, Friedensbewegung, Anti-Atomkraft, Startbahn West, später die Protestbewegung im Osten, der Mauerfall.
„Joschka und Herr Fischer“ ist nie langweilig, er läßt den Zuschauer in die Geschichte eintauchen, weckt eigene Erinnerungen und Emotionen.“ (Alexandra Horn in schnitt.de)

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