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Kinowerkstatt 15. bis 18. Juli

„Goethe“ in der Kinowerkstatt
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Freitag, den 15. Juli, um 19 Uhr, am Samstag, den 16. Juli, um 21 Uhr, sowie am Montag, den 18. Juli, um 18 Uhr „Goethe“ (Deutschland 2010) von Philipp Stölzl mit Alexander Fehling, Miriam Stein, Moritz Bleibtreu, Volker Bruch, Burghart Klaußner, Henry Hübchen, Hans-Michael Rehberg, Vitus Wieser (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 6 – Länge: 99 min.)
Philipp Stölzls „Goethe!“ zeigt den Dichter in seiner Sturm-und-Drang-Phase. Der Film rockt zwar nicht, aber er swingt sehr schön, findet Inge Kutter. (DIE ZEIT) Im Mittelpunkt steht der junge Goethe, der spätpubertierende Stürmer und Dränger. Gerade ist er in Frankfurt durch die Juristenprüfung gefallen, der Vater hat ihn für seine brotlose Dichterei gemaßregelt und zum Praktikum an das Reichskammergericht in Wetzlar verbannt. Dort soll er zwischen staubtrockenen Aktenstapeln einen ebensolchen Beruf erlernen. Doch anstatt sich dem Studium von Paragraphen zu widmen, verliebt er sich.
Zum Film zitieren wir mal keinen Kritiker, sondern einen Zuschauer: Meilenstein auf ZEIT – online schrieb: „Ich habe den Streifen gestern im Kino gesehen. Obwohl ich als 18-Jähriger mich ausschließlich zwischen einem Publikum befand, das 30 Jahre alt war, hat mich der Film unglaublich begeistert. Die Komposition zwischen Bild und Szene war hinreißend. Ich habe selten Filme gesehen, dessen Bilder die Handlung so sehr unterstützen wie in „Goethe!“. Freundschaft, Liebe und Trauer – jedes dieser Gefühle wird für den Zuschauer so deutlich, dass die Hälfte der Zuschauer so lange sitzen blieb, bis der Abspann vorbei war. Ich weiß leider nicht inwiefern man die Handlung vollkommen ernst nehmen kann und wie viel für den Film dazugedichtet wurde – aber ich kann nicht mehr tun als ihn zu empfehlen. Ein sehr überzeugender deutscher Film, mit frischen Schauspielern und einem Moritz Bleibtreu in einer selbstironischen Rolle. Letztendlich sehr modernes Kino aus einer alten Zeit, interessant für Schüler, um vielleicht doch mal den Werther zu lesen, und ausgezeichnet für Filmliebhaber und literarisch Interessierte, da unter anderem viel von Goethes Poesie mit in den Film einfließt.“

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The Green Wave

Am Freitag, den 15. Juli, um 21:45 Uhr und am Montag, den 18. Juli, um 20 Uhr läuft noch einmal „The Green Wave“ (Deutschland 2010) von Ali Samadi Ahadi mit Pegah Ferydoni, Navid Akhavan, Dr. Shirin Ebadi, Prof. Dr. Payam Akhavan, Dr. Mohsen Kadivar, Mehdi Mohseni, Mitra Khalatbari (FSK: ab 12 – Länge: 80 min.)
Wie ein begieriges Aufatmen, wie eine unaufhaltsame Welle breitete sich im Sommer 2009 der Wunsch nach mehr Freiheit im Iran aus. Die Farbe „Grün“ der Anhänger von Präsidentschaftskandidat Mir Hossein Mussawi wurde zum allgegenwärtigen Symbol eines möglichen Wandels. Doch die friedliche Revolution scheiterte am Wahltag, und das Regime unter Ahmadineschad ging mit kaum vorstellbarer Gewalt gegen Oppositionelle, Aktivisten und Demonstranten vor.
Nach dem preisgekrönten Dokumentarfilm „Lost Children“ und seiner liebevollen Komödie „Salami Aleikum“ spiegelt Ali Samadi Ahadi in seinem Film THE GREEN WAVE die dramatischen Ereignisse vor und nach der Präsidentschaftswahl 2009 im Iran wider. Als bewegende Dokumentarfilm-Collage bebildert der Film das dramatische Geschehen und erzählt von den Gefühlen der Menschen hinter der Revolution. Facebook-Nachrichten, Twitter-Botschaften und eingestellte Internetvideos flossen in die Gestaltung des Filmes ein, und Hunderte echte Blogeinträge dienten als Vorlage für die Erlebnisse und Gedanken zweier junger Studenten, deren Geschichte sich als roter Faden durch den Film zieht.

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WM-Endspiel

Der Sonntagabend ist reserviert für das Fußball-WM-Spiel, das wieder in HD-Qualität auf der großen Leinwand der Kinowerkstatt übertragen wird. Der Eintritt ist frei.

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