Nachrichten

Donnerstag, 19. Oktober 2017 · leicht bewölkt  leicht bewölkt bei 13 ℃ · Von Kelten und Römern – Zeitreise in die regionale VergangenheitScheck für die DLRG Ortsgruppe St. Ingbert e.V.Zweiter ZDF-Saarland-Krimi „In Wahrheit: Tödliches Geheimnis“

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Energiesparen bei der zentralen Warmwasserbereitung

Eine zentrale Warmwasserbereitung über den Wärmeerzeuger (z.B. Gaskessel) ist im Allgemeinen wegen der geringeren Energiepreise pro verbrauchte Kilowattstunde günstiger als die Erwärmung des Wassers durch elektrisch betriebene Warmwasserbereiter. Der Energieverbrauch in Kilowattstunden kann jedoch wesentlich höher liegen. Der höhere Verbrauch ergibt sich aus den Verlusten, die bei der Wärmeerzeugung und beim Transport bis zur Zapfstelle entstehen. Dabei gilt: je länger der Weg desto größer die Verluste. Gerade im Sommer, wenn der Heizkessel größtenteils Pause hat, wirken sich Extrastarts für die Warmwasserbereitung energetisch besonders ungünstig aus. Daher ist es wichtig, die Warmwassererwärmung nur dann anzufordern, wenn sie auch benötigt wird, also z.B. morgens und/oder abends zum Duschen und vielleicht mittags. Die Leitungen, durch die das Warmwasser zu den Zapfstellen transportiert wird, sollten sehr gut gedämmt sein, denn nicht oder schlecht gedämmte Rohrleitungen sorgen für hohe Energieverluste. Wenn nun das Warmwasser mittels einer Zirkulationspumpe zusätzlich permanent umgewälzt wird, entstehen weitere Verluste, die im ungünstigsten Fall ein Mehrfaches der für die Erwärmung des Wassers benötigten Energiemenge ausmachen können. Im eigenen Ein- und Zweifamilienhaus kann man die Laufzeit der Zirkulationspumpe selbst begrenzen und damit viel Energie sparen, raten die Energieberater der Verbraucherzentrale.
Durch welche Maßnahmen können die Energieverluste in einem konkreten Fall verringert werden? Welche Nachrüstpflichten gibt es für bestehende Gebäude? Welche Möglichkeiten der Zirkulationssteuerung stehen zur Wahl? Was ist zu beachten, um eine bakterielle Belastung des Warmwassers (gefährliche Legionellen) zu verhindern? Diese Fragen kann man mit einem der Architekten und Ingenieure der Verbraucherzentrale besprechen.
Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Für eine persönliche Beratung stehen die Fachleute von der Verbraucherzentrale in einer der 14 Beratungsstellen im Saarland zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erforderlich.

In St. Ingbert finden Energieberatungen jeden ersten und dritten Montag im Monat im Rathaus, Am Markt 12, Zi. 203 statt. Anmeldung unter 06894 / 130 oder 0681 / 50089 – 15.
In Blieskastel finden die Energieberatungen in der Volkshochschule, am Schloss 11 (ehemaliges Internat) statt. Anmeldung unter 06842 / 924310 oder 0681 / 50089 – 15.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017