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Barock – Zu Fuß durch eine Epoche

In der Zeit des Barocks erlebte die Region um Sankt Ingbert eine große Blüte. Noch heute gibt es Zeugnisse aus dieser Zeit, manche allerdings etwas versteckt, so dass man sie erst entdecken muss. Der Künstler und Barockexperte Klaus Friedrich hilft am Samstag, 13. August bei der Suche.
Er führt zunächst in die Innenstadt Sankt Ingberts, wo neben zahlreichen Bürgerhäusern des 18. Jahrhunderts die 1755 errichtete Engelbertskirche, das nahezu vollständig erhaltene barocke Handwerkerviertel der Stadt und der Alte Friedhof mit seiner barocken Kapelle zur Entdeckung einladen. Dabei wird anhand von Bauwerken und Geschichten Geschichte erzählt – und so werden entlang des barocken Erbes zugleich 300 Jahre Stadt- und Regionalentwicklung bis in die unmittelbare Gegenwart lebendig. Ein weiteres Ziel wird die Alte Schmelz sein. Die Alte Schmelz, Werk und Siedlung des ehemaligen Sankt Ingberter Eisenwerks, ist ein einzigartiges Ensemble der Industriekultur. An der Vielfalt und der Vollständigkeit der Industriebauwerke lassen sich heute noch alle Phasen der Entwicklungsgeschichte von 1733 gegründeten Alten Schmelz nachvollziehen. Deren reizvolle Architektur und ihre individuelle Gestaltung verdeutlichen den zur Zeit ihrer Entstehung vorherrschenden architektonischen-künstlerischen Stil. Dieses Juwel unserer Vergangenheit ist mit Sicherheit eine Besichtigung wert.
Der Preis für den Barockrundgang am 13. August ab 14 Uhr am Rathaus beträgt sechs Euro. Information und Anmeldung bei der Kulturverwaltung der Stadt Sankt Ingbert unter Telefonnummer 06894/13514.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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