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Fledermäusen auf der Spur

Nach der sehr gelungenen ersten Veranstaltung im Jahr 2009 soll nun am
27. August die zweite Biosphären-Fledermausnacht in Gersheim
stattfinden. Der Zweckverband „Saar-Blies-Gau / Auf der Lohe“ und
Saarpfalz-Kreis veranstalten gemeinsam mit der Gemeinde Gersheim und dem
Biosphärenzweckverband diese informative Nacht auf dem Gelände des
ehemaligen Kalkwerkes Gersheim. Die Bauarbeiten zur größten
PV-Freiflächenanlage im Biosphärenreservat sind inzwischen soweit
abgeschlossen, dass Mausohr, Abendsegler, Bechsteinfledermaus und Co.
wieder beobachtet werden können.

Das ehemalige Kalkbergwerk in Gersheim ist mit seinen Stollen eines der
größten Winterquartiere der Bechsteinfledermaus in Deutschland. Aber
auch weitere Arten wie die Wimper- oder die Breitflügelfledermaus
konnten auf dem ehemaligen Werksgelände schon nachgewiesen werden.
Insgesamt wurden in den letzten Jahren elf Arten auf dem Gelände
festgestellt, dies zeigt die hohe Bedeutung der unterirdischen Anlagen
für schwärmende und überwinternde Fledermäuse.

Zum Programm: ab 16:30 Uhr wird die NABU Ortsgruppe Walsheim
Fledermausnistkästen bauen, mit der Kita Rubenheim können T-Shirts
bemalt werden und Besucher können sich auf naturkundlichen Exkursionen
über Schmetterlinge, Heuschrecken und natürlich auch über Fledermäuse
informieren.

Ab 17:30 Uhr wird dann Umweltministerin Dr. Simone Peter die Plakette
„Fledermaus freundliches Saarland“ an den Zweckverband
„Saar-Blies-Gau/ Auf der Lohe“ vergeben. Um 18:15 und um 20 Uhr wird
das Kinderhörspiel „Cecilia Pipistrellus“ aufgeführt. Ab 21 Uhr werden
Vorträge und Videos zum Leben der Fledermäuse gezeigt und ab 21:30 Uhr
wird das Schwärmen der Fledermäuse um den Stolleneingang ins ehemalige
Kalkbergwerk live übertragen.

Mit Beginn der Dunkelheit bieten Klang- und Lichtinstallationen des
Objekt- und Perfomance-Künstlers Jochen Maas (maas_arts) zwischendurch
zusätzliche künstlerische Abwechslung und Entspannung für den
angestrengten Forschergeist. Die Veranstalter versprechen bei gutem
Wetter einen wahren Abenteuer-Abend im alten Kalksteinbruch in Gersheim.
Es wird empfohlen Taschenlampen und wetterfeste Kleidung mitzubringen.

Von Gersheim aus wird bei Bedarf ein Shuttle-Dienst angeboten, da im
Kalksteinbruch keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Für das leibliche
Wohl ist natürlich auch gesorgt.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017