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20 Jahre französische Filmtage in der Kinowerkstatt

Es ist dieses Jahr Jubiläum: 20 Jahre französische Filmtage in der Kinowerkstatt! Initiiert und von Anfang an organisiert von den Liebhabern des französischen Films, Heinrich Klein und Henry Schmitt und Wolfgang Kraus, dem Leiter der Kinowerkstatt, in Zusammenarbeit mit dem Institut d’Etudes francaises.

Thema ist dieses Jahr „Kommunikation“ – fehlende verbotene, verhinderte und vermittelnde. Der Regisseur Alejandro G. Innaritu brachte es auf den Punkt, indem er konstatierte: „Was den Film ausmacht, ist die Kommunikation!“

Gerade im grenznahen Raum ist es wichtig, die Kommunikationsbarriere zwischen Nachbarn durch die Vermittlung der Sprache zu überwinden. Dafür stehen die französischen Filmtage: Französische Kultur und Sprache in unseren Kulturkreises zu transportieren.

Und wer steht wohl eindeutiger in der französischen Filmgeschichte für dieses Anliegen als Regisseure wie Jean-Luc Godard oder Francois Truffaut, jeder mit einem Film vertreten. Godard ging es in seiner langen Filmkarriere immer um Kommunikation und Sprache (im Film). Er war es, der die Abkürzung der inzwischen neuen digitalen Kommunikationsform „SMS“ als „SaveMySoul“ deutet. In einem zukünftigen totalitären Staat wird die Kommunikation gleichgeschaltet, Bücher werden verboten, so in „Fahrenheit 451“ von Francois Truffaut, in dem das Fernsehen alles bestimmt. In der utopischen Stadt „Alphaville“ (Godard) sind traditionelle Werte wie Lyrik, Liebe, sowie menschliche Gefühle unter der Herrschaft der Maschinen ausgemerzt worden und geächtet. Die Rettung kommt durch ein Gedicht aus „Die Liebe und die Poesie“ des französischen Poeten und Surrealisten Paul Eluard und ist der Schlüssel zum Ausweg.

Alle Filme laufen in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln, es gibt eine „carte festival“ für alle Filme (15 Euro), Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro pro Film, Frühstück: 5 Euro.

Programmübersicht


 

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