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Gelungener Neujahrsempfang der Rentrischer CDU

In seiner Ansprache ging Erik Ferchel auf die besondere Situation der Rentrischer CDU ein, die seit November 2006 keinen ordentlich gewählten Vorstand hat.

Als Konsequenz auf die bildungspolitische Fehlentscheidung des saarländischen Bildungsministers zur Schließung des Schulstandortes Rentrisch und nachfolgender weiterer bildungspolitischer Entscheidungen im Grundschulbereich war kein Vorstandsmitglied bereit, sich für die anstehenden Vorbereitungen für das Superwahljahr 2009 zu engagieren. Erik Ferchel konnte berichten, dass es in Kürze zu einem Gespräch mit den saarländischen Bildungsminister, dem CDU-Kreisvorsitzenden und der Rentrischer CDU in engem Schulterschluss mit dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Georg Jung und dem Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion Dr. Markus Gestier kommen wird.

Zum Schluss seiner Rede ging der amtierende Vorsitzende auf den Weihnachtsbrief der SPD Rentrisch ein.

Wie bereits schon im offenen Silvesterbrief der Rentrischer CDU wies Erik Ferchel die haltlosen politischen Tatsachenverdrehungen zurück und betonte, dass CDU sich als politische Sammlungsbewegung selbstbewusst denkender und handelnder Staatsbürgerinnen und Staatsbürger versteht und keine dem politischen Kadavergehorsam verhaftete Parteigenossen als Mitglieder führt. „Und das ist auch gut so!“ (Klaus Wowereit, Berliner SPD-Bürgermeister)

Der Fraktionsvorsitzende Dr. Markus Gestier ging in seiner Rede zunächst auf den demografischen Wandel und dessen Auswirkungen auf St. Ingbert ein.

Das schrumpfende St. Ingbert kann durch intelligente und kreative Lösungen durchaus auch Standortvorteile für eine positive Zukunftsentwicklung herausarbeiten.

Dr. Gestier nannte zwei Schwerpunkte einer CDU-geprägten zukunftsorientierten Kommunalpolitik:

Familienfreundliche Stadt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

St. Ingbert hat bereits einige Akzente gesetzt, um sich als familienfreundlichen Wohnort zu präsentieren. Als gelungene Beispiel nannte er die Betreuungsgutscheine und einen Kostenzuschuss von 5 000 € pro Kind, wenn junge Familien in St. Ingbert ein Haus oder ein Grundstück kaufen wollen.

Das Drahtwerk Nordareal und das Gelände der ehemaligen Reifenfabrik Kleber sind seiner Meinung aus gewiesene „Filetstückchen zur Schaffung zukunftsorientierter Arbeitsplätze“. Hier entstehen zzt. Gewerbeflächen, die beste Voraussetzungen bieten, neue Unternehmen nach St. Ingbert zu locken. Der einstimmige Beschluss des Stadtrates für eine niedrige Gewerbesteuer wird den Wirtschaftsstandort St. Ingbert bundesweit bekannt machen.

Wie in jedem Jahr überreichte der Erik Ferchel einen Teil des Erlöses des Park- und Lichterfestes 2006 an einen karitativen Zweck.

In diesem Jahr ging ein Scheck in Höhe von 600 Euro an Pfarrer Ponsiano aus Tansania.

Diese Projekt, hervorgerufen durch die kürzlich verstorbene Frau Cäcilia Becker aus Rentrisch , wurde bereits vor drei Jahren finanziell unterstützt.

Mit dem Geld wird die Pfarrgemeinde des Pfarrers im ärmsten Land der Welt unterstützt.

Pfarrer Ponsiano, der sich zur Zeit in Deutschland aufhält, konnte den Scheck persönlich entgegen nehmen.

Er bedanke sich anschließend bei allen Gästen der Veranstaltung.

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