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21 Unwettereinsätze durch „Fabienne“ in St. Ingbert

Sturmtief „Fabienne“ verschonte auch die Stadt St. Ingbert nicht. Zu insgesamt 21 Einsätzen musste die freiwillige Feuerwehr St. Ingbert am Sonntag, 23. September 2018, ausrücken.

Um 17:07 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle in Saarbrücken die Feuerwehr St. Ingbert- Mitte zum ersten Einsatz in die Südstraße. Dort war die Fahrbahn ca. 20 cm überflutet. Die Mehrzahl der Einsätze (18 Einsätze) mussten in der Stadt selbst abgearbeitet werden und wurden durch überflutete Fahrbahnen verursacht. Gullis, die durch Laub verstopft waren, verhinderten einen Abfluss der Wassermassen in die Kanalisation. Die Einsatzkräfte hoben die Deckel an und reinigten die Fangkörbe, sodass das Wasser ablaufen konnte.

Weitere Einsatzstellen wurden durch hochgedrückte Kanaldeckel, bspw. im Schmelzerwald und durch zwei umgestürzte Bäume verursacht. Die Drehleiter wurde von der Feuerwehr Spiesen zur Nachbarschaftshilfe angefordert. In der Pastor-Kollmann-Straße in Spiesen war ein Dach abgedeckt worden. Die Feuerwehr St. Ingbert war mit fünf Einsatzfahrzeugen im Stadtgebiet unterwegs.
In Hassel musste die Feuerwehr zwei Mal zu überfluteten Fahrbahnen mit einem Fahrzeug ausrücken. Auch der Löschbezirk Rentrisch rückte mit einem Einsatzfahrzeug an die B40 aus, dort war die Fahrbahn unterhalb der Bahnbrücke überflutet.

Im Gerätehaus St. Ingbert richtete die Feuerwehr eine technische Einsatzleitung ein, um alle 21 Einsätze zu koordinieren.
Die ca. 50 ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnten nach ca. 2 Stunden den Einsatz beenden und wieder nach Hause gehen.
Größere Schäden wurden durch das Unwetter nicht verursacht.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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