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Oberbürgermeister Georg Jung für große Lösung in der Biosphärenfrage

Die Entscheidung, ob St. Ingbert als Gesamtstadt Mitglied der Biosphärenregion Bliesgau wird, fällt am 31. März 2007.
Sie wird vom Biosphärenzweckverband getroffen. „Wir sind uns einig, dass wir die Region nur gemeinsam und partnerschaftlich weiter entwickeln können“, fasst St. Ingberts Oberbürgermeister Georg Jung den aktuellen Stand der Diskussion zusammen. „Das UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau wäre weltweit die erste urban-industriell geprägte Modellregion“, fügt er hinzu. Mit der Stadt-Land-Verknüpfung würde zudem ein weiteres wichtiges Alleinstellungsmerkmal entstehen. Die Integration St. Ingberts als Gesamtstadt trägt auch den traditionellen Beziehungen der Stadt zur ländlichen Umgebung Rechnung. „Nicht umsonst hat das MAB-Komitee den Beitritt der gesamten Stadt St. Ingbert in die Biosphärenregion favorisiert“, argumentiert Jung. St. Ingberts Oberbürgermeister spricht auch das Gutachten des Taurus Instituts Trier an: „Das Gutachten sagt, dass sich die Potenziale St. Ingberts und der stärker ländlich geprägten Region hervorragend ergänzen. Unsere Region hat die Chance eine weltweite Vorbildfunktion nachhaltiger Regionalentwicklung zu übernehmen.“
Man müsse verstärkt Situationen schaffen, von denen alle gleichermaßen profitierten, verdeutlicht Jung seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit.
„Die Zusammenarbeit besteht ja schon in vielen Bereichen“, unterstreicht St. Ingberts Oberbürgermeister. Als Beispiele führt er die verstärkte Kooperation im Bereich von Ilek, die gemeinsame Businitiative St. Ingberts mit der Gemeinde Mandelbachtal und die Zusammenarbeit im Kreis bei der Grünschnittverwertung an.
„Ich habe mich sehr über das positive Votum des Landrates und die wohlwollende Unterstützung des Umweltministeriums in der jüngsten Sitzung des Zweckverbandes gefreut“, ergänzt Georg Jung. Er macht den Gemeinden im ländlichen Raum ein Angebot: „Ich bin jederzeit bereit offene Fragen in gemeinsamen Gesprächen zu klären.“

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