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Verbraucherpreise binnen Jahresfrist um 2,2 Prozent gestiegen

Die Veränderung gegenüber dem Vormonat ist nach Angaben des Statistischen Landesamtes vor allem durch die für den Monat Januar typischen Preisrückgänge in der Tourismusbranche bedingt. Die Preise für Pauschalreisen gingen nach einem entsprechenden Anstieg im Dezember wieder um durchschnittlich 23,7 Prozent zurück. Sie lagen damit knapp (+ 0,5 %) über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Für Beherbergungsdienstleistungen wurden im Schnitt 17,9 Prozent weniger berechnet als im Vormonat, rund ein Prozent mehr als vor einem Jahr.

Abgesehen von Heizöl und festen Brennstoffen sind die Preise für Haushaltsenergie im Januar wei-ter gestiegen. So erhöhten sich binnen Monatsfrist der Strompreis um 4,6 Prozent, der Gaspreis um 9,1 Prozent und der Preis für Fernwärme und Zentralheizung um durchschnittlich 1,7 Prozent. Der Heizölpreis gab zwar leicht um 2,7 Prozent nach, lag aber mit einem Anstieg um 33,2 Prozent im Jahresvergleich an der Spitze. Bei festen Brennstoffen ist der Preis im vergangenen Jahr stabil geblieben. An den Tankstellen war die Entwicklung uneinheitlich. Während Normal- und Superbenzin um 2,8 Prozent bzw. 2,7 Prozent teurer wurden, hat der Dieselpreis leicht um 0,9 Prozent nachgegeben.

Die Preise von Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken stiegen gegenüber dem Vormonat um insgesamt 0,6 Prozent. Herausragende Verteuerungen gab es vor allem bei frischen Fischen mit 14,1 Prozent und bei frischem Fruchtgemüse mit 17,1 Prozent. Während jedoch im letztgenannten Fall die Preise trotz der kurzfristigen Erhöhung immer noch um knapp ein Drittel unterhalb des Jahresdurchschnittswertes im Basisjahr 2000 lagen, bewegen sie sich im Fall von Frischfisch mittlerweile auf einem um fast 50 Prozent höheren Niveau. Preisrückgänge im Nahrungsmittelbereich gab es binnen Monatsfrist unter anderem bei Brot und Backwaren (- 1,1 %), Geflügelfleisch (- 1,8 %), Fleisch- und Wurstwaren (- 1,9 %) und bei Butter (- 2,2 %).

Unerfreulich war der Jahresbeginn für die Verbraucher im Bereich der Ver- und Entsorgungsdienstleistungen. So verteuerte sich die Wasserversorgung im Januar um 3,6 Prozent und die Gebühren für die Müllabfuhr stiegen im Schnitt um 2,2 Prozent an.

Dagegen gingen die Preise im Bereich Bekleidung und Schuhe um durchschnittlich 1,5 Prozent gegenüber Dezember und um 3,2 Prozent gegenüber Januar 2005 zurück.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017