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Gibt es ein Leben über 40?



Kein Wunder, wenn ab dem 30. Geburtstag bei vielen Menschen schon die erste Krise ausbricht. Was aber passiert erst zehn Jahre später? Der bekannte Kabarettist Thomas Reis hat es erlebt und berichtet von seinen Erfahrungen zum Auftakt des A la minute Kulturmenüs 2007 am Freitag, 9. Februar in der Stadthalle St. Ingbert.
Wie sieht es aus, wenn jemand 40 wird? Man lädt die Leute für acht ein und die kommen um sieben. Wenn man nicht rein feiert, ist um Mitternacht keiner mehr da. Stimmung kommt auf, wenn’s zu spät ist. Man unterhält sich über private Rentenversicherungen, Wellness, Scheidungskosten, alte Zeiten und Arzttermine. Spätestens jetzt kommt der Gedanke auf, ist der Tiefpunkt des Lebens endgültig erreicht?
„Gibt es ein Leben über 40?“ ist eine Groteske über unsere Macke mit der Zeit, über die heitere Vergeblichkeit des Strebens. Ein Stück über komische Opas und gepiercte Omas; über ältere Kinder und kindliche Eltern; über Raver auf’m Tretroller mit Ischiasproblemen und Soziologiestudentinnen mit Seniorenpass; über Menschen, die sich so lange fortbilden, bis sie weg sind, und über solche, die pausenlos arbeiten, um später dann doch keine gute Zeit zu haben.
Als eine „bizarre Mischung aus Kafka, Heine und Gene Kelly“ beschrieb die ZEIT Thomas Reis, der schon als Schüler mit dem Kabarett begann. Mehr als zehn Literatur-, Kleinkunst- und Kulturpreise heimste er bisher ein, zuletzt den Gaul von Niedersachsen. Nebenher liefert Reis seine satirischen TV-Beiträge an die Fernsehsender der Republik. Allein beim NDR war er mit seinem kabarettistischen Wochen-Rückblick über einhundert mal präsent.
Karten zum Abend mit Thomas Reis am Freitag. 9. Februar, ab 20 Uhr in der Stadthalle St. Ingbert kosten im Vorverkauf (inkl. Gebühr) 11,50 Euro (ermäßigt 8,50 Euro), an der Abendkasse 13,50 Euro (ermäßigt 11,50 Euro). Karten sind erhältlich bei Tabak Bennung in St. Ingbert und im Museum Sankt Ingbert, wo man unter 06894/13358 auch Vorbestellungen annimmt.

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