Nachrichten

Montag, 18. Dezember 2017 · bedeckt  bedeckt bei 2 ℃ · Star Wars: Die letzten Jedi 3DWeihnachtsfeier der Bergkapelle in der RohrbachhalleX-Mas Special: Night of the DJs im Eventhaus

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

SELBSTVERMARKTUNG FÜR KÜNSTLER – MEHR ALS EIN AUSWEG IM KUNSTMARKT?!

Der Kunstmarkt in Deutschland zählt mehr als 10.000 Künstler, doch nicht einmal die Hälfte findet eine Galerie und noch weniger Künstler werden auf Kunstmessen gezeigt. Wie kommt das und besonders, wie kann man das ändern? Diese Fragen versucht ein Seminar zu beantworten, das das Kulturbüro Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt St. Ingbert am Montag, 5. Februar im Museum Sankt Ingbert veranstaltet.

Rund die Hälfte aller Künstler in Deutschland sind Selbstvermarkter. Doch wie funktioniert Marketing bzw. Selbstmarketing? Was ist erfolgreich und was nicht? Welche Künstler, die heute erfolgreich auf Auktionen sind, haben beispielsweise als Selbstvermarkter begonnen? Marketing ist eine Disziplin der Betriebswirtschaftslehre, die zum Teil auch für Kunst anwendbar ist. Insbesondere die Einblicke in Kundenbeziehungen und Verhaltensweisen von Kunden können Künstlern in der Selbstvermarktung weiterhelfen. Dabei ist Marketing keineswegs ein Mittel, das nur Agenturen und Industriekonzerne anwenden könnten. Marketing wird im Seminar als anwendbares Rüstzeug für den Künstleralltag vorgestellt. Ziel ist, Tipps und Tricks zu verraten, wie Künstler sich und ihre Werke effektiver und erfolgreicher präsentieren können. Dazu werden auch Themen wie Kundenbeziehungen und Kundenverhalten oder Kosten-Nutzen-Analyse von Marketingmaßnahmen behandelt.

Als Referent wurde Bernd Fesel (www.kulturpolitik-kulturwirtschaft.de) eingeladen. Er ist Berater des Europäischen Galerienverbandes Brüssel, stellvertretender Vorstand des Arbeitskreises Kulturstatistik, Ko-Veranstalter der Nationalen Jahrestagung Kulturwirtschaft in Berlin und Inhaber des Büros für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft)

Das Seminar beginnt am Montag, 5. Februar um 10 Uhr und dauert bis 17 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 70,00 € inklusive Pausengetränke und Nachmittagskaffee.

Kooperationspartner für dieses und die anderen Seminar im Saarland ist das Kulturamt St. Ingbert. Finanzielle Unterstützung erhält das Programm durch das saarländische Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Im Rahmen des rheinland-pfälzischen und saarländischen Bildungsfreistellungsgesetzes kann für die Seminare beim Arbeitgeber Bildungsurlaub beantragt werden.

Anmeldung beim Kulturbüro Rheinland-Pfalz unter Telefon 0261/9821150 oder im Internet unter www.kulturmanagement-seminare.de. Informationen auch beim Kulturamt St. Ingbert unter 06894/13517.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017