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Johnny Cash mit “ Walk the Line“ in der Kinowerkstatt St. Ingbert.

Robert Patrick, Dallas Roberts, Dan John Miller, Larry Bagby, Shelby Lynne, Tyler Hilton, Shooter Jennings. (FSK: ab 6 – Länge: 136 min.) Als Besonderheit: An zwei Tagen (Freitag und Sonntag) ist “ Walk the Line“ in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln zu sehen. Die Zeiten: Freitag, 9. Februar, 19 Uhr (OmdtU), Samstag, 10. Februar, 21 Uhr (deutsche Fassung), Sonntag, 11. Februar, 20 Uhr (OmdtU), Montag, 12. Februar, 20 Uhr (deutsche Fassung). Der Film läuft auf Anregung und Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis Saar-Pfalz. (siehe Info unten)

Die erste Szene eröffnet die Rahmenhandlung, man wartet 1968 im Gefängnis Folsom State Prison auf Cashs Auftritt. Dieser Auftritt in der Strafanstalt San Quentin in Kalifornien verhalf Cash zu internationaler Bekanntheit.
Ausgehend von diesem legendären Auftritt, werden in einer langen Rückblende Leben und Karriere des berühmten Country-Sängers rekapituliert, wobei der Tod seines Bruders, sein verbitterter Vater und die tiefe Armut des Elternhauses als Wegmarken dienen. Die konventionell entwickelte Filmbiografie fesselt durch die beiden vorzüglichen Hauptdarsteller, die vor allem auch die Songs des Films überzeugend und unangestrengt interpretieren.

Mit am Anfang war Elvis, der dem so anständigen Johnny die erste Pille gibt. Damals, in den 50ern, als man gemeinsam tourte und alle aus dem Häuschen brachte. Später, etliche Jahrzehnte später, erinnert sich der alte Cash daran, schreibt mit am Drehbuch zu „Walk the Line“ und es heißt, es sei ihm wichtig gewesen, dass in seine filmische Biographie so viel wie möglich an Wirklichkeit gepackt werde.

1955 betrat ein taffer, hagerer Gitarrenspieler, der sich J.R. Cash nannte, die Studios von Sun Records – einem Label, das bald Berühmtheit erlangen sollte. Es war ein Moment, der die amerikanische Kultur nachhaltig und unauslöschlich beeinflussen würde. Mit seinen treibenden Akkorden, seiner großen Intensität und einer Stimme, die so tief und schwarz war wie die Nacht, trug Cash emotionale Songs vor, die vom alltäglichen Überlebenskampf, von Kummer und seelischer Not handelten. Songs, die mutig, lebensnah und völlig anders waren als alle Musik vorher.

An diesem Tag startete die beeindruckende frühe Karriere von Johnny Cash. Während er einen völlig neuen Sound kreierte, der kommenden Rock-, Country-, Punk-, Folk- und schließlich auch Rapstars den Weg bahnte, begab sich Cash auf eine wilde, orientierungslose Reise persönlicher Veränderungen. Nach unbeständigen, sprunghaften Lebensabschnitten entwickelte er sich vom selbstzerstörerischen Popstar zum ikonenhaften „Man in Black“. Er stellte sich dabei seinen Dämonen, kämpfte für die Liebe, die ihn auffing und rettete, und lernte, wie er auf dem hauchdünnen Grat zwischen Zerstörung und Erlösung gehen musste.

aus Wikipedia: „Anfang der 60er Jahre erschienen einige Konzeptalben von Johnny Cash, unter anderem im September 1964 das wütende Bitter Tears, auf dem sich das Aufkommen der amerikanischen Indianerbewegung und die zunehmende Empörung über den Umgang der US-Amerikaner mit den Ureinwohnern des Landes niederschlagen. Auf diesem Album verwendet Cash Stammestrommeln und indianische Gesänge, identifiziert sich mit den Unterdrückten und bezichtigt die US-amerikanischen Präsidenten des Betruges an den Indianern. Ein Höhepunkt des Albums ist The Ballad of Ira Hayes, eine Hymne an den gleichnamigen indianischen Kriegshelden, der als bettelarmer Alkoholiker starb. Mit diesem in kommerzieller Hinsicht riskanten Projekt begründete Cash bei der aufkommenden Protestbewegung und der damit verbundenen Subkultur seinen Ruf als glaubwürdiger Künstler.“ mehr…

Der Deutsch-Amerikanische Freundeskreis Saar-Pfalz, 1989 gegründet, ist ein Zusammenschluss aus Bürgern aller Berufsgruppen, die sich für Kontakte mit den USA interessieren. Die Mitglieder stammen aus dem Saarpfalz-Kreis und dem Raum Zweibrücken. Der Freundeskreis fördert vor allem die Aktivitäten innerhalb der Partnerschaft des Saarpfalz-Kreises mit dem Henrico County im US-Bundesstaat Virginia und ist Initiator von Info- und Kulturveranstaltungen. Info bei Beate Ruffing im Landratsamt, Telefon (06841) 104204.

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