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Deutsch-Französischer Tag 2006: Saarländische und lothringische Schüler besuchen gemeinsam das Kultmusical STARMANIA

Sie folgten damit einer Einladung von Kultusminister Jürgen Schreier und dem lothringischen Recteur Michel Leroy. Das mit Gastsängern anderer Schulen verstärkte Musicalensemble der Gesamtschule Orscholz präsentierte gleich zwei Musical-Aufführungen, so dass insgesamt rund 1.600 Schülerinnen und Schüler aus Lothringen und dem Saarland den Deutsch-Französischen Tag gemeinsam begehen konnten.

Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath, die gemeinsam mit dem Recteur der lothringischen Schulverwaltung die Vormittagsvorstellung in St. Avold besuchte, freute sich über die Begeisterung, die die Vorführung unter den französischen und deutschen Schülern auslöste: „Die Art, wie wir den deutsch-französischen Tag in diesem Jahr gemeinsam feiern, zeigt, dass Kultur junge Menschen aus dem Saarland und aus Lothringen in großer Zahl zusammenführen kann. Saarländische Schülerinnen und Schüler begeistern sich für französische Musik. Dies ist für die Zukunft unserer Beziehungen viel versprechend.“ Sie dankte Recteur Michel Leroy dafür, dass er das Musical-Ensemble einer saarländischen Schule eingeladen hat, eine französische Comédie musicale in Frankreich – in St. Avold – aufzuführen.

Neben dem Musicalbesuch in St. Avold haben Recteur Leroy und Staatssekretärin Dr. Reichrath auch das Collège Louis Armand in Petite Rosselle besucht und am Unterricht einer binationalen Klasse teilgenommen. Die Schüler werden in der Partnersprache und in Sport gemeinsam unterrichtet.

Die Klassen aus dem Saarland und aus Lothringen, die jeden Freitag gemeinsam unterrichtet werden, sind Teil des Kooperationsprojekts MO(SELLE)SA(ARLAND), an dem seit 15 Jahren zwei Erweiterte Realschulen (Kleinblittersdorf und Großrosseln) und zwei lothringischen Collèges (Grosbliederstroff und Petite Rosselle) teilnehmen. Verstärkter Unterricht in der Partnersprache, deutsch-französischer Sachfachunterricht, begegnungspädagogische Maßnahmen sowie insbesondere der grenzüberschreitende Lehrereinsatz zeichnen das MOSA-Projekt aus. „Mit der Einrichtung regelmäßigen gemeinsamen Unterrichts über die Grenze hinweg bieten die MOSA-Schulen ihren Schülern neue Möglichkeiten des sprachlichen und interkulturellen Lernens, was in dieser Form neu und zukunftsweisend ist“, waren sich die Staatssekretärin und der Recteur einig.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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