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Kinowerkstatt – Programm

Samstag, 17. Februar, 21 Uhr: Pingpong
Sonntag, Montag, jeweils 20 Uhr: Pingpong

„Bis ans Ende der Welt“ in der Kinowerkstatt St. Ingbert
Ein seltenes Ereignis ist an diesem Wochenende die Präsentation des Directors Cut von „Bis ans Ende der Welt“ (BRD 1991, 279 Minuten) von Wim Wenders, nur am Freitag, den 16. Februar, ab 19 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert zu sehen. Reservierungen werden ab sofort entgegengenommen unter 06894 36821 oder per e-Mail: kinowerkstatt@gmx.de. Der Film wurde 1991 gedreht und spielt 1999. Die Süddeutsche Zeitung schrieb „Bis ans Ende der Welt“ ist ein Meilenstein in der Geschichte des europäischen Kinos. Trauriger Anlass der Wiederaufführung ist der frühe Tod der Hauptdarstellerin Solveig Dommartin (der Engel in „Himmel über Berlin“). Sie starb Anfang des Jahres mit 45 Jahren in Paris. Solveig Dommartin, die mit Wim Wenders zusammen das Drehbuch schrieb, spielt die junge Französin Claire Tourneur. Sie verliebt sich in den Fremden Trevor McPhee, der in mysteriöser Mission rund um die Welt reist. Mit Hilfe des Detektivs Philip Winter verfolgt sie Trevors Spur von Venedig nach Südfrankreich, von Berlin nach Lissabon, nach Moskau und mit der transsibirische Eisenbahn nach Peking, dann nach Tokio und San Francisco und zum Show-down nach Australien, bis ans Ende der Welt also.
„Bis ans Ende der Welt“ ist Science Fiction – Film, Endzeit-Road Movie – die Erde wird von einem ausser Kontrolle geratenen Atomsatelliten bedroht – gleichzeitig eine Parabel über das Kino, eine Reflexion über den Prozess des Filmemachens und -sehens, ein Essayfilm über die buchstäbliche Sucht nach Bildern mit Atem beraubenden Landschaftsaufnahmen und mit einem beeindruckenden Soundtrack mit Musik von U2, Talking Heads, Lou Reed, T-Bone Burnett („Walk the Line“), Peter Gabriel, Can, Pattie Smith, R.E.M., Nick Cave and the Bad Seeds uva. Darsteller: Solveig Dommartin, Pietro Falcone, Enzo Turrin, Chick Ortega, Eddy Mitchell, William Hurt, Adelle Lutz, Ernie Dingo, Jean-Charles Dumay, Sam Neill, Ernest Berk, Christine Osterlein, Rüdiger Vogler, Diogo Dória, Fred Walsh, Jeanne Moreau, Max von Sydow, Paul Livingston, David Byrne, Tom Waits. Kamera: Robby Müller, Schnitt: Peter Przygodda.
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Am Samstag, den 17. Februar, um 21 Uhr, am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr läuft in der Reihe „Neuer deutscher Film“ „Pingpong“ (Deutschland 2006, FSK: ab 12 – Länge: 89 min.) von Matthias Luthardt mit Sebastian Urzendowsky, Marion Mitterhammer, Falk Rockstroh und Clemens Berg. „Pingpong“ erhielt zahlreiche Preise u.a. den Kritikerpreis 2006 der Filmfestspiele Cannes, wurde nominiert für den Europäischen Filmpreis 2006, erhielt den Drehbuchpreis beim Filmfest München 2006, wurde beim Filmfest Brüssel als bester Film ausgezeichnet und von der Evangelischen Filmjury zum Film des Monats November 2006 gekürt.
Trauer und erste Liebe bestimmen das Filmdebüt von Mathias Luthardt. Jederzeit, haben Onkel Stefan und seine Frau Anna zu Paul nach der Beerdigung seines Vaters gesagt, könne er vorbeikommen. Nun steht der 16-jährige Paul in den Sommerferien vor der Tür ihres Bungalows und wird mit schrägern Blicken und einem unbequemen Schlafsessel bedacht. Weiß seine Mutter, wo er ist? Hätte er nicht anrufen können? Paul (Sebastian Urzendowsky)ist ein hübscher Bengel, aber auch eher unfreiwilliges Werkzeug. Es kommt in der Familie einiges durcheinander.
Der noch junge Regisseur Matthias Luthardt, der seine Liebe zum Kino als 21jähriger während eines Frankreich-Sprachaufenthaltes entdeckte, ordnet sich in das „Kino des unaufgeregten Erzählens“ ein. Sein starkes Regiedebüt wurde in der Reihe „Semaine de la Critique“ in Cannes mit zwei Preisen ausgezeichnet, dem SACD Preis für das Beste Drehbuch und dem von Schülern und Studenten verliehenen OFAJ Young Critic Award.

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