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Grußwort von Oberbürgermeister Georg Jung am 23.02.2007 zum Richtfest der Freiwilligen Ganztagsschule an der Pestalozzischule

im September des vergangenen Jahres war hier an der Pestalozzischule der erste Spatenstich für den neuen und dringend notwendigen Anbau. Auch einige Schülerinnen und Schüler haben damals mit angepackt. Ihr wart so zu sagen von Anfang an dabei und habt während der gesamten Bauphase verfolgen können, wie eure Schule wächst.

Heute, nach gerade mal sechs Monaten, treffen wir uns wieder hier. Diesmal zum Richtfest eines fast fertig gestellten Gebäudes. Schon im nächsten Schuljahr, ab dem Sommer, werden Kinder dem Gebäude Leben geben. Dann wird vom ersten Spatenstich bis zur Fertigstellung des Gebäudes kaum ein Jahr vergangen sein. Das ist eine Spitzenleistung. Dank allen, die am Bau beteiligt waren. Sie haben von der Planung bis zum bislang letzten Hammerschlag schnell, zuverlässig und gründlich gearbeitet. Dazu aber später noch etwas mehr.

Wir setzen in St. Ingberts größtem Stadtteil, Rohrbach, wie in der gesamten Stadt, auf eine Qualifizierung und Verbesserung des Schulangebots. Wir haben in Rohrbach die Chance hierfür bereits in den Anfängen der Grundschul-Diskussion in der Zusammenführung der beiden Rohrbacher Grundschulen an der Pestalozzischule erkannt. Indem wir das Nachmittags- Bildungs- und Betreuungsangebot verbessert und mit der Schule zusammengeführt haben, haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Beim Projekt Pestalozzischule berücksichtigen wir von der Planung an neue pädagogische Wege und Erkenntnisse. Es ist auch konzeptionell eine Investition in die Zukunft. Die Gesamtkosten betragen voraussichtlich etwa 1 185 000 Euro. Aus IZBB Mitteln fließen über 713 000 Euro als Zuschuss in das Projekt.

Durch die Fertigstellung des Anbaus werden Schule und Angebote für die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern unter einem Dach zusammengeführt. Ich behaupte daher, wir haben aus der PISA-Studie gelernt: In Zukunft wird es aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen immer mehr darum gehen, Schule nicht nur als „Ort der Wissensvermittlung“, sondern als einen der zentralen Lebensmittelpunkte für unsere Kinder zu verstehen und zu organisieren.

Zusätzliche Wahlangebote aus Sport, Sprache, Musik, Kreativität und Freizeitgestaltung sollen die vormittägliche „Halbtagsschule“ am Nachmittag ergänzen. Die Zusammenführung von Schule und Betreuung ist ein wichtiger Schritt, um Schule zum „Lebensraum“ werden zu lassen.

Ich möchte es heute nicht versäumen, mich bei den Vertretern des Kultusministeriums für ihre stets konstruktive Unterstützung, Zusammenarbeit und Begleitung des Projekts zu bedanken.

Mit der Baubetreuung des Vorhabens hat der Stadtrat das Planungsbüro Michaeli beauftragt, das sich als guter Partner herausgestellt und bewährt hat. Ich sage Herrn Andreas Michaeli und Herrn Reuter, meinen herzlichen Dank. Ein Rohrbacher Unternehmen hat an entscheidender Stelle mitgewirkt, dass Rohrbacher Kinder eine vorbildliche Grundschule bekommen. Danke auch an die Baufirma Heitz und Sohn, an Zimmermann Kempf und die Dachdeckerei Weber und das Statikunternehmen Sehn. Die letztgenannten drei Firmen sind St. Ingberter Unternehmen.

Jetzt bleibt uns allen nur noch zu hoffen, dass der Innenausbau, die Möblierung und die Ausstattung genauso schnell durchgeführt werden können, wie die Errichtung des Gebäudes. Denn wie gesagt: Bereits im Sommer sollen alle Rohrbacher Grundschüler in den Genuss kommen, die Pestalozzischule mit samt ihren neu geschaffenen Möglichkeiten zu nutzen.

Ich hoffe insbesondere für die Schülerinnen und Schüler aber auch für die Lehrerinnen und Lehrer, dass sie sich an der neuen Grundschule Pestalozzischule wohl fühlen werden.

Der Vollendung des Baus wünsche ich einen unfallfreien Verlauf. Darauf möchte ich nun mit Ihnen allen anstoßen.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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