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„AlkoHölle“ ein Stück von Susanne Albrecht

Vor 9000 Jahren hat alles begonnen. Damals erfanden die Ägypter das Bier und seitdem ist das Trinken alkoholhaltiger Flüssigkeiten aus dem Leben vieler Kulturen nicht mehr wegzudenken. Fast ebenso lange kennt man die schädliche Wirkung übermäßigen Konsums der berauschenden Substanzen. Und die, so weiß man heute, ist um so stärker, je jünger die Konsumenten sind. Mit diesem Thema hat sich die Autorin, Schauspielerin und Regisseurin Susanne Albrecht beschäftigt und daraus das Stück „AlkoHölle“ gemacht, das am Montag, 13. Februar in der St. Ingberter Stadthalle ein neues Licht auf scheinbar ganz alltägliche Dinge und Gewohnheiten wirft.
Dass die Formel C2H5OH für trinkbaren Alkohol steht, wissen nur echte Chemie-Streber. Was Alcopops sind, das wissen weit mehr Leute, meist aus eigener Erfahrung. Wie viel von der komplizierten Formel für Alkohol auf eine fast unmerkliche Art in den lecker-fruchtig schmeckenden, sprudelnden Getränken steckt, ahnt kaum jemand. Auch die 19-jährige Lena nicht, die gerade ein Praktikum in der Werbeagentur ihrer Tante Maxi macht. Sie ist allein im Büro als der Auftrag einer Spirituosenfirma hereinkommt. Ein neuer Alcopop soll beworben werden. Lena nimmt begeistert an – sie und ihre Clique trinken viel, sie kennt sich also aus. Als Maxi jedoch von diesem Auftrag erfährt, will sie ihn ablehnen: Alkohol wird von ihrer Agentur nicht beworben. Lena versteht nicht warum: die Firma hätte das Geld bitter nötig und sie, Lena, hätte da auch viele lustige Geschichten auf Lager. Ein Streit entsteht und sie muss eine weitere Geschichte erfahren, die jedoch alles andere als lustig ist, sie zutiefst berührt und zum Nachdenken bringt.
Karten zu den Vorstellungen „AlkoHölle“ am Montag, 13. Februar, 9 Uhr und 11 Uhr kosten für Kinder 3 Euro, für Erwachsene 5 Euro. Für Gruppen ab 10 Personen gibt es Eintritt schon für 2,50 Euro pro Person. Weitere Informationen und Kartenvorverkauf und Vorbestellungen unter der Telefonnummer 06894/13 521.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017