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HSG Biewer/Pfalzel gegen SGH St. Ingbert




Der SGH-Express braust weiter in Richtung Regionalliga. Auch im zweiten Spiel der Aufstiegsrunde der Handball-Oberliga-RPS gegen Biewer-Pfalzel war er nicht zu bremsen, konnte aber nicht an seine Leistung vom vergangenen Wochenende gegen den SV Zweibrücken anknüpfen. Das Spiel erinnerte eher an das gegen den TBS, wo ein Pflichtsieg eingefahren wurde. Biewer-Pfalzel bot eine starke kämpferische Leistung, die die SGH, die mit 33:31 zwei Punkte aus Trier mitnahm, immer wieder forderte. Die St. Ingberter haben sich damit den zweiten Tabellenplatz punktgleich hinter der Unteren Saar mit besserem Torverhältnis erobert. Am kommenden Samstag, den 10. März kommt es um 19,30 Uhr zu einem Gipfeltreffen der beiden Saarteams in der Ingobertushalle St. Ingbert. Zu dem Top-Saar-Derby wird die Halle wieder voll sein.

Die ersten Minuten des Treffens waren beiderseits gekennzeichnet durch Fehlwürfe aufs Tor beziehungsweise von den beiden Keepern vereitelte Chancen, so dass Dominic Mader, der nach einer Zwangspause auf seinen Einsatz brannte, erst in der fünften Minute den ersten Treffer in der Halle erzielte. Die Gäste erarbeiten sich zahlreiche Torchancen, die oft vergeben wurden. Dennoch führten sie bis zur zehnten Minuten (4:5), die Gastgeber nahmen eine Auszeit brachten mehr Kampf und mehr Tempo ins Spiel, störten die Angriffe ihres Gegners früh, was ihnen die 8:7-Führung (15.) einbrachte. Weiter pendelten Führung der SGH mit Ausgleich bis drei Minuten vor der Halbzeit (13:16), 14:16 war der Pausenstand. Die zahlreich mitgereisten SGH-Fans waren sichtlich unzufrieden, feuerten dennoch ihr Team lautstark an.

Peter Masica prophezeite in der Kabine ein härteres Spiel des Gegners, was sich auch bewahrheitete. Die Saarländer stellten sich gut darauf ein, Dominic Mader gelangen drei Tore in Folge; Keeper Roger Strobel hielt entscheidende Bälle und Jakub Balaz lieferte zeitweise ein starkes Spiel. Immer wieder erzielte er aus dem Rückraum wichtige Tore und riss sein Team mit. In dieser guten Phase arbeitete sich die Mascia-Truppe sechs Tore Vorsprung heraus (17:23,40.), was sie auf Tabellen-Gleichstand mit der Unteren Saar gebracht hätte. Auch Siebenmeterkiller Manuel Weinmann schlug zu, als er einen Strafstoß von Carsten May hielt. Doch die Konzentration, vor allem im Angriff, ließ wieder nach, Abgabefehler in die Hände des Gegners, Fangfehler und unpräzise platzierte Würfe aufs gegnerische Tor folgten. Auch in der Abwehr haperte es. Torjäger Carsten May konnte sich immer wieder durchsetzen, ihn gelang es nie, in den Griff zu bekommen. Biewer-Pfalzel kämpfte sich heran (26:28,51.), der Sieg der Saarländer schien in Gefahr. Die gegnerische Abwehr wurde immer härter, die Emotionen deutlicher. Auf beiden Seiten häuften sich Zweiminutenstrafen. Zwei Minuten vor Spielende verhielt sich der Keeper der Trierer, Thomas Schulz-Gerhardt, undiszipliniert, auch gegenüber den Schiedsrichtern, die das Match souverän leiteten. Er musste vom Platz; da die Gastgeber nur einen Torwart gemeldet hatten, übernahm Feldspieler Thomas Kochann das Tor und hielt sogar den Siebenmeter von Peter Jancik. Roger Strobel gelang von seinem Tor aus noch ein Treffer zwischen die Pfosten des Gegners, die noch in der letzten Sekunde das 31:33 zum Endstand erzielen konnten.

SGH-Coach Peter Masica war mit dem Ergebnis, nicht aber mit dem Spiel zufrieden. Die Einstellung der Spieler habe nicht gestimmt, das habe er schon am Donnerstag und Freitag im Training gemerkt. Die Jungs seien in der ersten Halbzeit nicht wach gewesen, „wenn man so viele Chancen vergibt, ist man unkonzentriert.“ Wir hatten auch eine gute Phase, die aber nicht lange gedauert hat. In der Kabine habe er betont, was „uns stark macht, das hat dann eine Zeitlang gewirkt, aber wieder schlichen sich Fehler ein, Pässe gelangten in die Hände des Gegners. Meine Mannschaft hat sich das Spiel zu leicht vorgestellt. Einzig und allein könne er heute die zahlreich mitgereisten Fans für Ihre Unterstützung loben. Der Trainer von Biewer-Pfalzel Uwe Fachinger war am Ende des Spiels stark von Emotionen geprägt, war mit Entscheidungen der Schiedsrichter nicht zufrieden, zeigte sich als schlechter Verlierer und verweigerte auch nach höflichem Nachfragen eine Stellungnahme zum Spiel.

Tore für die SGH:
Peter Jancik 7, Jakub Balaz, Dominc Mader, Thorsten Blaumeiser (je 6), Michael Deckert(3), Sebastian Marx (2), Jan Weise, Daniel Hooß, Roger Strobel (je 1).

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