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Die Grünen: Auf dem ehemaligen Klebergelände

Die weitere Entwicklung auf dem ehemaligen Klebergelände wird in den nächsten Jahren ein spannendes Lehrstück darüber sein, wie es gelingen wird Ökologie, Ökonomie und Soziales in Einklang zu bringen.
Handelt es sich doch hier um einen typischen Interessenkonflikt von Gewerbegebiet/Unternehmensinteressen zu Interessen von Arbeitnehmern, Anwohnern, Belangen des Natur – und Umweltschutzes und Mitbestimmung der Kommune/ Verwaltung / von Parlamenten, Gewerberechten zu Gewerbeaufsichtsgesetzen, Bau –und Umweltvorschriften.
In wieweit wird es gelingen, weitere arbeitsplatzintensive, erfolgreiche Betriebe mit qualifizierten Arbeitsplätzen, qualifizierten Produkten –und Dienstleistungen anzusiedeln und gleichzeitig Umwelt- , Wohn – und Lebensqualität herzustellen.

Die unrechtsmäßige Abholzung der Bäume auf den geschützten Hängen zum Wohngebiet Hasseler Chaussee/ Blieskasteler Straße, die dem Lärm – und Sichtschutz dienten , durch den neuen Besitzer des nördlichen Klebergeländes, war kein gelungener Start des Zukunftsprojektes „ Einklang von Ökologie, Ökonomie und Soziales.“ Der Vorgang offenbarte die
mangelnde Kommunikation zwischen dem neuem Besitzer und der Stadtverwaltung, dem Bauamt. Der Besitzer hat die versprochene Anzeige von Baumfällungen nicht vorgenommen.
Trotz massiver Bürgeranzeigen über Baumfällungen auf den geschützten Hängen, hat die Stadtverwaltung keine sofortige Ortsbegehung durchgeführt und so wichtige Zeit zur Rettung von einem Teil der Bäume verstreichen lassen.
Dies war ein Fehlstart.
Die neuen, nichtheimischen Besitzer des ehemaligen Klebergeländes, die Stadtverwaltung/ Behörden sind aufgerufen besser mit einander zu kommunizieren. Die Anwohner sollten von den neuen Besitzern in einen ständigen Dialog eingebunden werden.
Gemeinsam sollten die ökologischen, sozialen und ökonomischen, Ziele nachhaltig in Einklang gebracht werden:
Gutnachbarliche Beziehungen und ständige Kommunikation zwischen Unternehmen, Anwohnern und Stadtverwaltung/ Stadtrat/ Ortsräten.
Wiederaufforstung, Begrünung, Anlegen von Versickerungsflächen, unbelastetes Abwasser, Lärmminderung bei Betriebsanlagen und LKW – Sprinterverkehr, Co2-Reduzierung, Vermeidung von belasteter Abluft, Energieeffizienz, Kraft – Wärmekopplung, Einsatz erneuerbarer Energien ( Solar ).
Zusätzliche erfolgreiche ,arbeitsplatzintensive, mitbestimmte, zukunftsfähige Betriebe mit qualifizierten Arbeitsplätzen , Gemeinschaftseinrichtungen und Betriebkindergarten.

Die Grünen St. Ingbertes werden sich für den Einklang von Ökologie, Ökonomie und Soziales bei der weiteren Entwicklung des ehemaligen Klebergeländes parlamentarisch wie auch außerhalb der Kommunalparlamente engagieren.
Man darf gespannt sein, wie sich nach 2-3 Jahren das ehemalige Klebergelände in diesem Sinne entwickelt hat und wie die Bilanz ausfällt.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017