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Spielbericht SG Saulheim vs. SGH St. Ingbert 17.3.



Doch daraus wurde nichts, denn der SGH-Express verlor deutlich mit 42:29, wurde damit gestoppt und in Richtung Oberliga-RPS gelenkt.

Peter Jancik und Jakub Balaz waren noch grippegeschwächt, Thorsten Blaumeiser fand wegen seiner Fußverletzung nicht zu seiner normalen Form, Keeper Roger Strobel fehlte krankheitsbedingt. Zu Anfang sah es noch gut aus. Das Masica-Team begann diszipliniert, Thorsten Blaumeiser konnte seine Mannschaft sogar in Führung bringen (0:1, 2.), doch das war das einzige Mal. Die gegnerischen Torjäger Benjamin Venter, Patrick Mayr und Uli Hangen setzten sich immer wieder durch, während die Saarländer eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Fangfehlern, Abspielfehlern auf ihrem Konto verbuchen musste. Die SGH war nicht wiederzuerkennen. Diese Fehler boten der SG Saulheim Gelegenheit zu Tempogegenstößen, die selten vereitelt werden konnten. Obwohl die Masica-Schützlinge alles gaben, vieles wollte einfach nicht gelingen. Dennoch blieben sie dran (9:8,21.), Torwart Manuel Weinmann machte ein gutes Spiel, aber Ballverluste, ein verschossener Siebenmeter, unkonzentriertes Spiel und eine ruppige Saulheimer Abwehr verhinderten vorne Torerfolge. Fünf Treffer lag die SGH (27.) schon zurück, fing sich aber wieder, 16:13 der Pausenstand für die Gastgeber. Hofften die weit über hundert SGH-Fans noch auf die zweite Halbzeit, wurden sie jedoch enttäuscht.

Man lief dem Rückstand hinterher, kämpfte sich zwar immer wieder heran (22:20, 42.). Während die offensive Abwehr der Heimmannschaft erfolgreich war, fehlte fast jegliche Gegenwehr auf der Gästeseite. Kapitän Michael Deckert stellte fest: „Wir haben in der zweiten Halbzeit ohne Abwehr gespielt, jeder einzelne hat versagt, wir waren keine geschlossene Mannschaft, wir haben uns zu wenig bewegt, sind nicht zurückgelaufen.“ Trainer Peter Masica versuchte von der Bank aus mit viel Engagement einzugreifen, doch keiner hat ausgeführt, was der Trainer gesagt hat. Zwar hatte Michael Deckert (26:22, 45.) vorne endlich eine Lücke gefunden und kam mehrere Male zum Torerfolg, doch die Gegentreffer blieben nicht aus. Zum Schluss hat dann die Gegenwehr gefehlt. „Es tut mir leid für die vielen treuen Fans, die mitgereist sind“, so Michael Deckert, „in Zweibrücken wird das sicher wieder anders.“.

Peter Masica war enttäuscht, lakonisch fiel sein Kommentar aus: “Soviel zum Thema Aufstieg. Wir hatten in der ersten Halbzeit einen katastrophalen Angriff, in der zweiten eine katastrophale Abwehr. Ich hatte das Gefühl, einen Kindergarten zu coachen. Was wir spielen wollten, hat der Gegner praktiziert, mit einer solchen Leistung kann man nicht in die Regionalliga.“

Die Frage, woran es lag, versucht Jan Weise zu beantworten. Das Team sei gut vorbereitet gewesen. „Wir haben gewusst, wie Saulheim spielt, der Trainer hat uns gut eingestellt und das ist auch genau eingetreten, wir haben kein Mittel gefunden. St. Ingbert wollte ein schnelles Spiel machen, das haben wir nicht geschafft.“ Vielleicht habe dies auch an der Einstellung gelegen. Er habe die Woche über schon gespürt, dass die Luft raus sei. Die Motivation in Richtung Regionalliga sei sehr hoch gewesen, das habe in den Köpfen gespukt. Dominic Mader erklärt, „wir waren zu verkrampft. Das Gespenst Regionalliga wird jetzt aus den Köpfen sein und ich hoffe, das wir jetzt wieder zu unserer Leistung finden, die uns die Saison über ausgezeichnet hat.“ Dirk Blaumeiser kontne sich die schlechte Leistung des Teams nicht erklären.

Tore für die SGH:
Peter Jancik, Michael Deckert (je 6), Dominik Mader (5), Dirk Blaumeiser (4), Roman Kraus (3), Thorsten Blaumeiser (2), Jakub Balaz, Sebastian Marx und Jan Weise (je1).
Nächstes Spiel: Samstag, 24. März, 18 Uhr gegen den SV Zweibrücken in der Westpfalzhalle.

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