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Tarifwabenproblem in St.Ingbert weiter unerledigt

Die Freie Wählergemeinschaft St. Ingbert (FWG) macht im Zusammenhang mit der angekündigten Fahrpreiserhöhung des SaarVV darauf aufmerksam, dass das St. Ingberter Zählwabenproblem nach wie vor ungelöst ist.

‚Wer mit Bus oder Bahn die Stadtgrenzen von St. Ingbert passiert, zahlt ungleich mehr, als es in vergleichbaren Städten der Fall ist. So kostet zum Beispiel die 3-km-Strecke von Elversberg nach St. Ingbert genauso viel wie die 15-km-Fahrt von Homburg nach Neunkirchen.‘, nennt FWG-Sprecher Christian Haag ein Beispiel für die Benachteiligung der Mittelstadt im SaarVV-Tarifsystem.
Bei den Freien Wählern herrscht Unverständnis dafür, dass die Verantwortlichen offensichtlich nicht in der Lage sind, die St. Ingberter Interessen gegenüber dem SaarVV durchzusetzen. Denn der für Verkehr zuständige Beigeordnete Adam Schmitt (Grüne), hatte dies bereits vor anderthalb Jahren ebenso versprochen wie auch Oberbürgermeister Jung vor einigen Monaten. ‚Passiert ist bisher überhaupt nichts.‘, stellt Christian Haag ernüchtert fest.

Die Freien Wähler fordern deshalb Oberbürgermeister Jung und seinen Beigeordneten Schmitt auf, endlich Ihren Worten Taten folgen zu lassen und die berechtigten St. Ingberter Forderungen beim SaarVV durchzusetzen.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017