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SPD: Zuschuss für Kinder in Kitas

Ein Mittagessen plus Nachmittagsimbiß kostet bei einem Ganztagesplatz etwas über 3 Euro. Multipliziert man diesen Betrag mit 20 Tagen pro Monat, kann man nachvollziehen, dass diese 60 Euro für Hartz-IV-Bezieher oder Geringverdiener eine stattliche Summe darstellen. Das Problem erhöht sich bei mehreren Kindern pro Familie. Leistungen zur Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen bei sozial schwachen Familien werden auf Antrag vom Amt für Unterhaltsangelegenheiten des Saarpfalz-Kreises übernommen, wenn die Voraussetzungen laut Sozialgesetzbuch vorliegen und das Einkommen der Eltern eine bestimmte Freigrenze nicht übersteigt. Aber viele junge Eltern sind immer häufiger damit überfordert, die notwendigen Unterlagen, die zur Antragstellung auf Bewilligung der Kostenübernahme für den Betreuungsplatz erforderlich sind, zusammenzustellen und der Behörde vorzulegen. Aus Scham lassen Eltern dann ihre Kinder aus den Einrichtungen daheim oder begleichen die Beträge nicht und die Einrichtung muß schließlich den Platz für die Kinder kündigen.

Die SPD St. Ingbert sieht hier dringend Handlungsbedarf: bei der Stadt müssen Eltern zum einen Hilfe bei der Beantragung von Anträgen erhalten. Die Angst, ein kompliziertes Formular nicht ausfüllen zu können, darf Eltern nicht von der Beantragung zustehender Zuschüsse abhalten. Damit die Kindertagesstätten selbst finanziell sicher planen können, muß nach Meinung der SPD bei der Stadt ein „Nottopf“ für die Einrichtungen bestehen, in den die der Einrichtung zustehenden Gelder für die Essensausgabe eingehen. Ausstehende Beträge kann dann die Stadt von den Eltern einfordern.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017