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24 Sankt Ingberter marschierten gegen den Hunger

Die katholischen und protestantischen Kirchengemeinden St. Ingberts luden für Sonntag, den 02. Oktober zum 39ten St. Ingberter Hungermarsch ein.

Die Teilnehmer trafen sich um 13:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Konrad, im Schmelzerwald. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung ging der Hungermarsch Richtung Grumbachtal und führt über einem Rundweg von ca. 6 km wieder nach St. Konrad zurück. In seinem Grußwort sprach OB H. Wagner davon, dass man die Krisen der Welt nicht beheben könne, aber versuchen müsse ihre Ursachen zu beheben und ihre Folgen für die Bevölkerung zu lindern.

Mit dem Erlös werden drei Projekte unterstützt:
– das Wasso-Hospital im Nordosten Tansanias:
Das Hospital ist die einzige Anlaufstation im Krankheitsfalle für die Massai-Familien. Die Haupterkrankungen sind Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und Brucellose; Blinddarmentzündungen, komplizierte Entbindungen, bei den Kindern Mangel- und Unterernährung sowie Dehydration bei Durchfallerkrankungen.

– das Komitee Cap Anamur – Deutsche Notärzte e.V. mit einem Gesundheitsprojekt in den Nuba-Bergen des Süd-Sudans:
Bei diesem Projekt wird die Bevölkerung medizinisch versorgt. Die Situation in den Nuba-Bergen wird durch den Krieg zwischen Nord- und Südsudan verschärft.

– das ökumenische Partnerschaftsprojekt „Befreiung aus der Sklaverei“ der kirchlichen Hilfswerke „Misereor“ und „Brot für die Welt“, das sich für die Befreiung und Rehabilitation von Kinder-Sklaven in der indischen Teppichindustrie einsetzt.

Der Spendenerlös beträgt rund 8.800 Euro.

Titelbild:
Die Teilnehmer mit dem Schirmherrn OB H. Wagner

 

PM: A. Jaeger

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St. Ingberter Anzeiger ·
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