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…Wer früher stirbt…läuft weiter

Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt am Wochenende, Freitag, den 30. März, um 19 und 21.45 Uhr, am Samstag, den 31. März, um 21 Uhr, sowie am Sonntag um 16 Uhr und Montag (2. April), um 20 Uhr „Wer früher stirbt, ist länger tot“ (Deutschland 2006) von Marcus H. Rosenmüller mit Markus Krojer, Fritz Karl, Jule Ronstedt, Jürgen Tonkel, Saskia Vester, Franz Xaver Brückner, Hans Schuler, Sepp Schauer, Heinz Josef Braun, Tim Seyfi, Corinna Binzer, Johanna Bittenbinder, Maximilian Brückner, Vanessa Jeker, Pia Lautenbacher, Alexander Liegl, Monika Manz, Arnd Schimkat, Edeltraud Schubert, Klaus Steinbacher, Stefanie von Poser, Konstantin Wecker.
Für einen Erstlingsfilm ist dies eine erstaunlich rund gelungene Arbeit, nach einem reichen Drehbuch voller origineller Einfälle mit sicherer Hand inszeniert, und ein Schmunzel- und Lachstück für all diejenigen, die sich auf den Film gerne einlassen.
„Ich mag’s halt, wenn’s im Kino abgeht“, grinst Markus H. Rosenmüller Als er den Förderpreis deutscher Film für „Wer früher stirbt…“ gewann.

Der elfjährige Sebastian (Markus Krojer) erfährt zufällig, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist. Und Sebastian, der ohnehin schon ein beeindruckendes Sündenregister vorzuweisen hat, fühlt sich fortan auch noch mitschuldig am Tod seiner Mutter. Er ist überzeugt, dass er nach seinem Tode auf jeden Fall im Fegefeuer landen wird, wenn er so weiter macht. Also setzt er alles daran, entweder unsterblich zu werden, oder sich von seinen Sünden rein zu waschen. Doch das läuft so gar nicht nach Plan, Sebastians Sündenregister wird länger und länger…

Auch wenn diese Filmgeschichte aus der Perspektive des achtjährigen Gastwirtssohns Sebastian erzählt wird, so ist dies kein Kinder- oder Jugendfilm, sondern eine überaus fantasievolle Komödie für Erwachsene mit skurrilen, ja teilweise absurden Ansätzen. Fast könnte Emir Kusturica Pate bei der Entstehung des Drehbuches gestanden haben. Der Ort ist ein kleines Dorf in Oberbayern, am Fuß des Wendelsteins – und Ort und Milieu sind in diesem Film nicht aufgesetzt, sondern plastisch-realistisch, prall wie die blühende Natur im Alpenvorland.
mehr unter http://www.kinowerkstatt.de/programm/inhalt_werfrueher.htm

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