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Sonntag, 20. August 2017 · sonnig  sonnig bei 14 ℃ · Dorffest mit KirmesÜ30-Party im Eventhaus St. IngbertHasseler Dorffest 2017

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Spielbericht/Fotos SGH ST. Ingbert gg Biewer-Pfalzel




Die sommerlichen Temperaturen hatten weniger Zuschauer als sonst in die Ingobertushalle geführt, dennoch herrschte in der Halle eine gute Atmosphäre, obwohl die St. Ingberter Handballer ihre Möglichkeiten nicht voll ausschöpften. Hallensprecher Mathias Uhlig gab sich sehr viel Mühe, feuerte gekonnt die einheimischen Fans an, die Stimmung war nicht so gut wie sonst. Jakub Balaz vermisste diese sonst so tolle Kulisse der ausverkauften Halle und konnte sich daher nicht voll entfalten.

Von Anfang an dominierten die Saarländer. Die erste Halbzeit, so Coach SGH-Peter Masica, hat mir gefallen, wir haben unser Konzept nach einer Anlaufzeit gut durchgespielt, ein schnelles Spiel. Die Gastgeber erarbeiteten sich zunächst eine knappe Führung, Biewer-Pfalzel begann eher nervös, aber Carsten May (13 Treffer) und Christian Stein (12 Tore) konnten sich immer wieder durchsetzen (7:5,10.). Die St. Ingberter ließen die Gäste bis auf zwei Treffer herankommen, legten dann wieder zu, nutzten vor allem die technischen Fehler der Trierer und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit aus (21:16). Die zweite Halbzeit verlief zunächst ähnlich, acht Tore lagen die Saarländer schon vorne (28:20, 38.), doch dann häuften sich technische Fehler im Abschluss, die Abwehr, bemerkt Peter Masica, hat Torwart Manuel Weinmann, der ein gutes Spiel abgeliefert hat, im Stich gelassen. Die Konzentration war weg. Die Folge, Biewer-Pfalzel holte auf, Stein und May konnten nicht gebremst werden (34:31, 52.). Als es eng wurde, zeigte Jakub Balaz, der noch an der Hand verletzt ist, mit zwei starken Treffern, wie gut er wirklich sein kann (40:33, 56.), wenn er ernst macht. Dann agierte St. Ingbert wieder nachlässig, ließ sich aber die zwei Punkte letztendlich nicht nehmen.

SGH-Abteilungsleiter Klaus Weiland brachte es auf den Punkt: Die einen wollten nicht, die anderen konnten nicht. Es war ein Spiel der vergebenen Chancen. Die SGH hätte durchaus höher gewinnen können. Dazu Peter Jancik: Wir passen uns dem Niveau des Gegners an. Man kann nicht immer schönen Handball spielen, wenn man zwei Punkte holen will. Wenn wir nächste Woche gegen die Untere Saar antreten, die einen attraktiven Handball praktiziert, werden auch wir schönere Spielzüge zeigen. Doch Coach Peter Masica, der mit der zweiten Halbzeit unzufrieden war, warnt: Dem Spiel hat die gesunde Härte und Konzentration gefehlt. Wenn wir uns nächste Woche in Merzig so präsentieren, wird das vom Gegner rigoros bestraft.

Sponsor Gregor Deckert wusste: Die hatten das Spiel vorher schon gewonnen. Aber dennoch ist er mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden, auch wenn der Aufstieg nicht gelingen sollte. „Diese Saison war unser bisher größter Erfolg in unserer Hallenhandballgeschichte. Die Mannschaft ist eine Einheit, alles passt“. Die geschlossene Mannschaftsleistung der SGH wertete Gästecoach Uwe Fachinger als einen wichtigen Faktor für die Niederlage seines Teams, während seine Crew in der Abwehr keine Mannschaftsleistung zeigte, „die Saarländer haben das rigoros ausgenutzt.“ Aufgrund von Verletzungen sei die Personaldecke sehr dünn. Peter Masica seinerseits lobte die gute kämpferische Leistung der Trierer. Jakub Balaz, der sich gerade mit dem Junioren-Nationalteam für die Weltmeisterschaft in Mazedonien qualifiziert hatte, erklärt: Ich wollte locker spielen, habe auf meine Chancen gewartet. Ich brauche noch mehr Erfahrung, um den richtigen Augenblick zu erkennen, um kontinuierlich stark zu spielen.

Tore für die SGH: Jakub Balaz, Peter Jancik (je7), Dominic Mader (6), Roman Kraus, Thorsten Blaumeiser (je 5), Dirk Blaumeiser, Michael Deckert (je 4), Jan Weise (3), Sebastian Marx (1).
Zum nächsten Spiel am Samstag, 21. April um 19,30 Uhr, einem Spitzenspiel des Zweiten Untere Saar gegen den Dritten SGH St. Ingbert, fährt ein Fanbus nach Merzig. Anmeldung beim Blumenhaus Schauer, Telefon 06894/52620. Abfahrt ist am Marktplatz in Hassel.

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