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25 Jahre Deutsch-Amerikanischer Freundeskreis Saar-Pfalz

Mitglieder und Freunde trafen sich im Annahof am Niederwürzbacher Weiher, um das 25-jährige Bestehen des Vereins zu feiern. Just am 25. September 1989 war der Annahof Schauplatz für die DAF-Gründung.

Ziel der Vereinigung ist die Pflege deutsch-amerikanischer Beziehungen durch Vorträge, Filme, Exkursionen und auch Reisen in die USA. Kooperationspartner sind hier das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) Saarbrücken und der Saarpfalz-Kreis. Hannsgeorg Orth, DAF-Vorsitzender, konnte neben den Mitgliedern und Gründungsmitgliedern eine Reihe von Ehrengästen begrüßen. An der Spitze Lisa A. Vickers, die stellvertretende Generalkonsulin des US-Generalkonsulats in Frankfurt, sowie Roman Bonnaire, der Vorsitzende des (DAI) in Saarbrücken.

Auch Axel Dillschneider und Petra Schuh vom Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises WestSaar,  Eva Lehné-Bernd mit Vorstandsmitgliedern des Deutsch-Pennsylvanischen Freundeskreises sowie Christa und Andrew Wakeford von der Patton-Stiftung nahmen teil. Sie hatten Gratulationsgeschenke im Gepäck mit regionalem und transnationalem Kontext. „Portraits of Service looking into the faces of Veterans“, eine Zusammenfassung von Veteranen-Biografien verschiedener Nationen, festgehalten in Fotografien von Robert Miller und Andrew Wakeford gehörte zu den Präsenten und wird Anlass für eine der nächsten Veranstaltungen sein. Ein Geburtstagsständchen besondere Art und  Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt von Mitgliedern der United States Air Force in Europe Band-Clarinet Quartet. Nach dem die Nationalhymnen der beiden Nationen gespielt wurden, unterhielten die vier Musiker das Publikum mit klassischen Werken bis hin zu Tiger Rag und Marschmusik. Die Zuhörer sparten nicht mit Applaus für die großartig vorgebrachten Stücke.

Lisa A. Vickers, nach diplomatischen Aufgaben u. a. in Finnland und der Ukraine erst drei Monate in Deutschland lebend, ließ es sich nicht nehmen, ihre Glückwunschadresse in deutscher Sprache an den DAF zu richten. Sie hob die Bedeutung der Freundeskreise hervor, da ein Konsulat ja nicht immer die Fläche mit allem abdecken könne. Ein besonderes Augenmerk legte sie auf die Tatsache, dass sich DAF und DAI in Veranstaltungen in Schulen auch um den Kontakt zu Jugendlichen bemühe und man nun schon 25 Jahre wie ein Silberhochzeitspaar verbandelt sei. Obwohl es sich nur um einen ersten Kurzbesuch der Konsulin im Saarland handelte, hatte sie doch schon von dem Motto „Hauptsach gudd gess“ gehört, was sie, mit dem Versprechen wiederzukommen,  zum Besten gab. Der Vorsitzende des Deutsch-Amerikanischen Instituts in Saarbrücken, Roman Bonnaire, schloss sich den Glückwünschen an und würdigte ebenfalls die Aktivitäten des DAF im Sinne eines besseren Verstehens und Kennenlernens der Vereinigten Staaten von Amerika. „Der Fall der Mauer hatte auch Auswirkungen auf die Zusammensetzung des DAF und bedingte den Abzug der Amerikaner in Zweibrücken. Jedoch gibt es immer noch aktive Gründungsmitglieder der ersten Stunde wie Schatzmeister Arno Lehnen aus Zweibrücken“, so Orth, der selbst Gründungsmitglied ist und ebenfalls aus Zweibrücken stammt.

Der Abschluss des Abends war dem gemütlichen Beisammensein gewidmet, bei dem so manch eigene USA-Reiseerfahrungen ausgetauscht wurden. Für das leibliche Wohl hatte das Team vom Annahof bestens vorgesorgt und keiner der Teilnehmer musste hungrig oder durstig nach Hause gehen. Alles in allem, eine gelungene Veranstaltung im Sinne der Völkerverständigung.

Informationen zum DAF Saar-Pfalz oder der Partnerschaft des Saarpfalz-Kreises mit Henrico County/VA bei Beate Ruffing, Saarpfalz-Kreis, Tel. 06841/104-8215 oder beate.ruffing@saarpfalz-kreis.de, www.daf-saarpfalz.de

Titelbild:
Lisa A. Vickers, stellvertretende Generalkonsulin, freut sich ihre Landsleute in ihrem Konsularbezirk begrüßen zu dürfen.


PM: Saarpfalz-Kreis

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