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Günter Barudio: „Der Kornkönig“

Anhand der Abenteuer des Georg Grabato wird das Epos einer deutschen Familie aus dem Wasgau erzählt. Als Bauernjunge will er Schiffschaukelbremser werden, landet aber als Messdiener bei den Ölsuchern und wandelt sich am Ende als Wortkünstler zu einem Wachrufer der Träume. In Bildern von betörender Sinnlichkeit nähert sich Barudio der Geschichte seiner alten Heimat. In seinem Roman werden das stock-katholische Dorf Maimonte und einige seiner knorrigen Bewohner zum Mittelpunkt einer Lebenshaltung, die er in seinen Träumen schon immer als Vorhöfe des Paradieses erahnt hat.

Günter Barudio wurde 1942 geboren, wuchs in Fischbach auf und besuchte in Dahn das Gymnasium. Danach folgte eine Ausbildung zum Öltechniker. Anschließend studierte er Jura, Philosophie, Skandinavistik und Osteuropäische Geschichte. Nach seiner Promotion (1973) veröffentlichte er mehrere Bücher, unter anderem: Das Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung 1648 -1779 (1981), Gustav Adolf – der Große (1982), Der Teutsche Krieg 1618-1648 (1985); Paris im Rausch (1989), Politik als Kultur (1994), Tränen des Teufels – Eine Weltgeschichte des Erdöls (2001). 1989 erhielt er den Pfalzpreis für Literatur. Barudio lebt als freier Autor in Frankfurt am Main.

Das St. Ingberter Literaturforum (ILF) und die Stadtbücherei laden zu dieser Lesung sehr herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Die Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen.

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