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Ein Spaziergang durch das jüdische St. Ingbert

Jüdisches Leben gehörte viele Jahrhunderte zur Kultur unseres Landes, auch in St. Ingbert. Mit dem Anschluss des Saargebiets an Hitlerdeutschland 1935 begannen hier wie anderswo für die angesehenen Bürger jüdischen Glaubens schwere Zeiten. Beim Stadtspaziergang durch das jüdische St. Ingbert am Freitag, 25. Mai, ab 14 Uhr bietet sich die Möglichkeit, ganz neue Seiten aus dem Kapitel der Stadtgeschichte kennen zu lernen.

Der Weg beginnt am jüdischen Friedhof, der zwischen 1888 und 1938 genutzt wurde. Heute existieren noch 30 Grabstellen, auf denen man die Namen ehemals bekannter St. Ingberter findet. Nach kurzem Fußweg wird die 1876 eingeweihte Synagoge erreicht. Heute ist das Gebäude Sitz des Amtes für Religionsunterricht.

Der dritte Abschnitt des Spazierganges führt in die Kaiserstraße, wo die meisten jüdischen Geschäfte angesiedelt waren und somit zur Bedeutung und zur Infrastruktur der Stadt beitrugen.

Der Preis für die Teilnahme an der Wanderung durch das jüdische St. Ingbert am Freitag, 25. Mai, ab 14 Uhr, beträgt 6 Euro pro Person. Kartenvorbestellung im Kulturamt (06894/13514) oder im Museum St. Ingbert (06894/13358). Anmeldung unbedingt erforderlich!

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017