Nachrichten

Mittwoch, 23. August 2017 · leicht bewölkt  leicht bewölkt bei 23 ℃ · 16. SchulKinoWoche – Medienbildung außerhalb des KlassenzimmersDie Bremer StadtmusikantenDoppelkreisel in der Spieser Landstraße

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Luxemburger bringt New Yorker Wind nach Saarbrücken

Michel Reis, der 2006 den zweiten Preis der Montreux Jazz Solo Piano Competition beim Montreux Jazz Festival gewann, tritt in der Reihe Rising Stars im JAZZ CLUB im Domicil auf.
Der gebürtige Luxemburger Michel Reis studierte zunächst klassisches und Jazz-Piano am Conservatoire de la Ville de Luxembourg, bevor er 2002 nach Boston übersiedelte. Dort führte er sein Studium am Berklee College of Music bei Lehrern wie Hal Crook, Ed Bedner, Danilo Perez, Frank Carlberg, Terry Lyne Carrington, Joe Lovano, Greg Hopkins und Ed Tomassi fort und schloss es letztes Jahr ab. Zurzeit lebt in New York und ist gefragter Pianist der dortigen Jazzszene.

Auch in Europa ist Michel Reis immer wieder zu hören. Im Mai stattet er mit seinem Trio, das er zusammen mit dem Bassisten Mike Oien und dem Drummer Eric Doob gegründet hat, seiner Heimatstadt Luxemburg einen Besuch ab. Mit dem Alex Terrier Quartett spielt er in Paris und tourt im Anschluss durch Portugal. Im Juli ist er mit der Gabriel Riesco Group auf Tournee in Spanien bevor er im August mit dem Duccio Venturini Trio in Italien einige Konzerte gibt.

Das Konzert sollte sich kein Jazzfan entgehen lassen, denn der viel versprechende junge Pianist bleibt Amerika in den nächsten Jahren erhalten. Musikalisch will er dort noch einiges erreichen, seine Tätigkeit als Komponist vorantreiben – zum Beispiel denkt er dabei an Werke für Jazz Trio und Streich Quartett – und so viel wie möglich spielen. Die New Yorker Szene hat ja einiges zu bieten – er aber auch.

Karten zum Preis von 12 Euro (ermäßigt 9 Euro) gibt es in Saarbrücken im Domicil Leidinger, Mainzer Straße 10 oder – soweit verfügbar – an der Abendkasse. Vorbestellungen über Telefon 0681-93270

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017