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BAROCK – Zu Fuß und mit dem Bus durch eine Epoche

In der Zeit des Barocks erlebte die Region um St. Ingbert eine große Blüte. Noch heute gibt es Zeugnisse aus dieser Zeit, manche allerdings etwas versteckt, so dass man sie erst entdecken muss. Der Künstler und Barockexperte Klaus Friedrich hilft am Sonntag, 3. Juni bei der Suche.
Er führt zunächst in die Innenstadt St. Ingberts, wo neben zahlreichen Bürgerhäusern des 18. Jahrhunderts die 1755 errichtete Engelbertskirche, das nahezu vollständig erhaltene barocke Handwerkerviertel der Stadt und der Alte Friedhof mit seiner barocken Kapelle zur Entdeckung einladen. Dabei wird anhand von Bauwerken und Geschichten Geschichte erzählt – und so werden entlang des barocken Erbes zugleich 300 Jahre Stadt- und Regionalentwicklung bis in die unmittelbare Gegenwart lebendig.
Nach dem Mittagessen startet gegen 14 Uhr der Bus nach Homburg. Anlässlich des 300. Todes-tages von Sébastian Le Prêtre de Vauban (1633 – 1707) steht hier ein Spaziergang durch jenes nach seinen Plänen erbaute „Hombourg-la-Forteresse“ auf dem Programm, das bereits vor Jahrhunderten eng mit St. Ingbert verbunden war. Auf diesem spannenden Rundgang durch die vormalige, in beträchtlichen Teilen noch erhaltene Festungs- und Hauptstadt der französi-schen Saarprovinz lassen sich allerlei Besonderheiten entdecken. Von Homburg aus geht es dann über Schwarzenacker und den Bliesgau zurück nach St. Ingbert.
Beginn der Fahrt durch die Epoche des Barock ist am Sonntag, 3. Juni um 10 Uhr am Rendez-vous-Platz neben dem Rathaus.
Der Preis pro Person beträgt inklusive Mittagessen im Restaurant Ratskeller 20 Euro, Kinder bis 10 Jahren zahlen 10 Euro.
Kartenvorbestellung im Kulturamt unter Telefonnummer 06894/13514 oder im Museum unter Tele-fonnummer 06894/13358. Verbindliche Anmeldung unbedingt erforderlich!

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St. Ingberter Anzeiger ·
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