Nachrichten

Dienstag, 12. Dezember 2017 · bedeckt  bedeckt bei 1 ℃ · 50 Jahre galerie m beck HomburgWintervorbereitung der Regionalliga-MannschaftVeränderungen im Regionalliga-Kader der SV Elversberg

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

„Das Angebot für Jugendliche in der Stadt stimmt“; OB widerspricht Familien-Partei

Vor allem die Behauptung, die kommunale Jugendarbeit liege brach sei schlichtweg falsch und populistisch. „Wir verfolgen in der Jugendarbeit den Grundsatz der Subsidiarität, das heißt, die Stadt unterstützt Vereine, Verbände und Jugendgruppen bei der Durchführung ihrer Aktivitäten für die jeweilige Zielgruppe.“ Als jüngstes Beispiel nennt Jung die Einrichtung des Jugendtreffs Hassel. „Hier haben wir die Einrichtung eines Jugendraums sehr stark gefördert. Außerdem ist der Jugendpfleger in die Programmgestaltung eingebunden. Jung lädt die Damen und Herren von der Familien-Partei zur Besichtigung ein. „Dann werden sie nicht mehr behaupten, dass wir Billiglösungen suchen“, sagt er. „Übrigens“, so Jung, gibt es in der Stadt zahlreiche Jugendtreffs, die gute Arbeit leisten und bestens funktionieren.“ Diese Treffs würden allesamt von der Stadt unterstützt. „Unser Jugendpfleger hat zu allen Treffs Kontakt“, erklärt der Oberbürgermeister. Verwundert zeigt sich Jung darüber, dass die Vereine im Konzept der Familienpartei keine Rolle spielen. „Das ist eine Beleidigung für die vielen Ehrenämtler in den Vereinen“, so Jung

„Unsere Vereine leisten eine hervorragende Jugendarbeit“, sagt er. Diese Arbeit sei gar nicht hoch genug einzustufen. Auch hier sei die Verwaltung am Ball: Etwa durch die Stabsstelle für Vereine, die es vor seinem Amtsantritt gar nicht gegeben habe. „Die Stabsstelle ist mit zwei qualifizierten Mitarbeiterinnen besetzt, die sich in starkem Maße mit der Jugendarbeit in den Vereinen beschäftigen. Ist das eine Billiglösung?“ fragt Jung.

Auch zum Jugendzentrum bezieht der Oberbürgermeister klar Stellung. „Man kann nicht die Selbstverwaltung wollen und dann einen Jugendpfleger ins Jugendheim setzen. Das ist `Rumgeeiere`. Selbstverwaltung heißt auch Selbstverantwortung“ Der Oberbürgermeister sagt klipp und klar: „Wir haben ein gutes, breit gefächertes Angebot für Jugendliche in unserer Stadt. Dazu gehört auch ein Jugendzentrum in Selbstverwaltung.“

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017